Für Nutzer aus den USA
Amazon Cloud Player: Musik auf Rechner und Android-Geräte streamen
Amazon.com hat in den USA den Cloud Drive und den Cloud Player eingeführt. Damit können Nutzer Musik online in der Cloud speichern und von sämtlichen Rechnern mit Internetverbindung und Android-Geräten aus darauf zugreifen.
US-Kunden von Amazon können ab sofort den Musik-Streaming-Dienst von Amazon nutzen. Sie erhalten dafür kostenlos fünf Gigabyte Cloud-Drive-Speicher und können so ihre bereits bestehende Musiksammlung online speichern. Sobald ein MP3-Album bei Amazon.com gekauft wird, erhöht sich der kostenlose Speicher für ein Jahr auf 20 Gigabyte. Jede weitere bei Amazon gekaufte MP3 kann direkt zum Cloud Drive hinzugefügt werden - kostenlos und unabhängig vom verfügbaren Speicherplatz des Nutzers.
Musik über den Amazon Cloud Player nutzen
Ist die Musik erst einmal in der Cloud gespeichert, können Nutzer über den "Cloud Player for Web"oder den "Cloud Player for Android" darauf zugreifen. Im Falle des Webs kann der Player über einen Browser aufgerufen werden. Dort stehen dem Nutzer dann Optionen zum Herunterladen, Hochladen und Streamen zur Verfügung. So können die Dateien auch zur Musiksammlung des Nutzers auf dem Rechner hinzugefügt werden und so auf MP3-Player übertragen werden.
In der neuen Amazon MP3 App für Android ist die mobile Version des Players bereits enthalten. Mit Hilfe der Anwendung können Android-Nutzer Musik, die in der Cloud oder auf dem Gerät gespeichert ist abspielen. Auch hier können Lieder und Alben vom Cloud Drive heruntergeladen werden.
Zusätzlicher Speicherplatz kann gekauft werden
Der Player bietet in beiden Fällen auch typische Funktionen von Audioplayern, wie zum Beispiel die Möglichkeit die Sammlung nach Künstler, Album oder Song zu durchsuchen oder Wiedergabelisten zu erstellen. Dateien können in der Cloud Drive im AAC- oder MP3-Format gespeichert werden. Die Dateien werden dabei mit der originalen Bit-Rate hochgeladen.
Auf dem Cloud Drive können Nutzer neben Musik auch sämtliche anderen digitalen Dateien wie Fotos, Videos oder Dokumente speichern. Falls dafür der kostenlose Speicher nicht ausreicht, können Nutzer diesen auch erhöhen. Die Kosten beginnen bei 20 US-Dollar für 20 Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz. Vor Kurzem hat Amazon.com in den USA außerdem den Android Appstore gestartet. Aufgrund der Namensgebung wurde Amazon von Apple verklagt.


Internetspeicher für Lieblingssongs: Google will Medienberichten zufolge noch am Dienstag seinen neuen Musikdienst Google Music vorstellen. Ähnlich wie beim Konkurrenten Amazon können Nutzer damit eigene Stücke im Internet speichern und von anderen Geräten aus abrufen.
Nach Amazon und Google dürfte auch Apple noch in diesem Jahr einen cloudbasierten Musikdienst starten. Dank Lizenzverträgen mit allen großen Plattenfirmen könnte hier das nervige Hochladen von Musik entfallen.
Musik wird bei den kostenpflichtigen Cloud Drive-Tarifen Amazons nicht zum Speicherplatz hinzugerechnet. Außerdem kann der Cloud Player jetzt auf dem iPad aufgerufen werden.
Google Drive soll in wenigen Tagen starten, wie US-amerikanische Medien berichten. Nutzer sollen fünf Gigabyte an Cloud-Speicher gratis erhalten. Eine App wurde bereits entdeckt.
Dropbox und SkyDrive gelten als Marktführer unter den virtuellen Festplatten. Was viele Surfer nicht wissen: Auch Amazon hat längst einen eigenen Speicherdienst im Angebot, der sich sehen lassen kann.
Bisher war es nur möglich, bei Amazon gekaufte Songs über die Cloud anzuhören. Jetzt prescht der Internethändler noch stärker in das Revier von Apple - und bietet auch eine Sync-Möglichkeit für Musik von der Computerfestplatte.
Mit dem Cloud Player können Anwender auf Musikinhalte übers Internet zugreifen. Zur Verfügung stehen ein Gratis- und ein Premium-Zugang. Apps für iOS und Android sind ebenfalls erhältlich.




