Aufgabenverwaltung für Mac OS X

OmniFocus im Test: Das digitale Chaos beherrschen

Nachdem Apple den Mac App Store vor knapp drei Monaten freigegeben hat, ist die Zahl der verfügbaren Programme von wenigen Dutzend zu Beginn auf hunderte Anwendungen in zahllosen Kategorien angestiegen. Dabei zeigen sich die großen Konzerne Microsoft und Adobe, die mit Office für Mac und der Creative Suite zwei wichtige Programmpakete für das Apple-Betriebssystem herausgeben, eher zögerlich bei ihrer Nutzung des Mac App Store. Kleine Firmen haben die Plattform jedoch schnell als zuverlässiges Vertriebswerkzeug für sich entdeckt und stellen teilweise ihre Programme ausschließlich noch dort ein. So macht es auch die Omni Group aus Seattle, die mit ihren Produkten im Gebiet von Office und iWork wildert. Das Aushängeschild ist OmniFocus, das sich netzwelt näher angesehen hat.

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OmniFocus - OmniFocus ist eine Aufgabenverwaltung für Mac OS X sowie iPhone und iPad. (Bild: Netzwelt)
OmniFocus ist eine Aufgabenverwaltung für Mac OS X sowie iPhone und iPad. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preis und Test-Version
  2. 2OmniFocus Installation
  3. 3Persönliche ToDo-Liste
  4. 4Ordner und Kontext
  5. 5Status, Suchen und Schrift
  6. 6Cloud, iPhone und iPad
  7. 7Fazit
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Preis und Test-Version

OmniFocus wird im Mac App Store derzeit für stolze 62,99 Euro angeboten - auf den ersten Blick recht viel Geld für ein Programm, das gerade einmal dreizehn Megabyte auf die Waage bringt und primär für die Verwaltung von Notizen, Aufgaben und anderer Dinge ohne feste Ordnung gedacht ist. Trotz der geringen Größe haben die Entwickler in das Programmpaket aber sehr viele praktische Funktionen untergebracht - wer trotzdem den Lizenzpreis scheut, kann sich direkt auf der Webseite der Omni Group eine 14-Tage-Testverion herunterladen. Diese Version ist auch für solche Nutzer gedacht, die nicht das aktuelle Mac OS X 10.6 einsetzen, sondern noch mit der Leopard-Version arbeiten - und so keine Chance haben, die Anwendung direkt aus dem Mac App Store herunterzuladen.

OmniFocus 1.8 steht in den Sprachen Deutsch, Chinesisch, Englisch, Niederländisch, Französisch und Spanisch sowie Japanisch zur Verfügung und benötigt unter Snow Leopard mindestens die Unterversion 10.6.6, sodass interessierte Nutzer vor dem Erwerb unbedingt eine Systemaktualisierung durchführen sollten. Ferner sollte der Nutzer für das Programm im ausgepackten Zustand etwa 50 Megabyte Speicher auf der Festplatte sowie 20 bis 100 Megabyte an Arbeitsspeicher einkalkulieren. Das Programm kommt bisher noch als klassische 32-Bit-Anwendung daher, während sich ein Großteil der Entwickler-Community schon ausschließlich auf die 64-Bit-Architektur konzentriert - dem Benutzer bringt das jedoch nur bedingt Nachteile.

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