Rückseitig belichteter Bildsensor und optischer Bildstabilisator
Nikon Coolpix S9100 im Test: Kompaktkamera mit 18-fachem Zoom
Insgesamt sieben verschiedene Funktionen sollen bei der Nikon Coolpix S9100 für ein ruhiges Bild sorgen. Angesichts eines Objektivs mit 18-fachem Zoom sind Hilfsmittel wie ein Bildstabilisator oder eine Bewegungserkennung sicherlich hilfreich, um einen ruhigen Bildausschnitt zu erhalten.
Nikon Coolpix S9100: Vor allem zwei Merkmale lassen sich Nikon Coolpix S9100 interessant erscheinen: Neben dem 18-fachem Zoom mit optischem Bildstabilisator verfügt die Kamera auch über einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor. Zum Video: Nikon Coolpix S9100
Inhaltsverzeichnis
- 1Großer Zoombereich und optischer Bildstabilisator
- 2Einhandbedienung
- 3Überdurchschnittliche Bildqualität, schöne Videos
- 4Versteckter Anschluss, kein externes Ladegerät
- 5Fazit: Viel Zoom, gute Bilder
Großer Zoombereich und optischer Bildstabilisator
Nikon hat es geschafft in seine Kompaktkamera Coolpix S9100 ein Objektiv mit 18-fachem Zoom einzubauen. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 25 bis 450 Millimetern - Werte, die bisher nur Bridgekameras geboten haben und die Spiegelreflexkameras nur mit mehreren Objektiven erreichen. Das Objektiv der S9100 bewegt sich zügig, bietet aber nur eine schrittweise Einstellung der Brennweite. Der Autofokus stellt erkannte Motive schnell scharf.
Zahlreiche Hilfmittel sollen dem Fotografen helfen, mit der Coolpix S9100 auch bei großer Brennweite oder schlechten Lichtverhältnissen verwacklungsfreie Aufnahmen anzufertigen. Ein optischer Bildstabilisator im Objektiv sorgt vor allem bei großen Brennweiten für einen spürbar ruhigeren Bildausschnitt. Gleichzeitig erhöht er die Chancen des Nutzers bei längeren Belichtungszeiten verwacklungsfreie Bilder aufzunehmen. Ein Bewegungssensor erkennt Bewegungen der Kamera und des Motivs - anschließend verringert er Unschärfen, die durch Verwacklungen oder Bewegungen entstehen.
Als Bildsensor baut Nikon einen rückseitig belichteten 1/2,3 Zoll großen CMOS-Chip mit einer maximalen Auflösung von 12,1 Megapixeln in die Coolpix S9100 ein. Der Sensor ist so aufgebaut, dass sich bestimmte Bauteile nicht mehr vor, sondern hinter der lichtempfindlichen Schicht befinden und so keine Schatten werfen. Das zusätzliche Licht sorgt in der Regel vor allem für kürzere Belichtungszeiten.
Die Nikon Coolpix S9100 nimmt dem Fotografen viel Arbeit ab, denn nur in einigen der automatischen Aufnahmeprogramme kann er ausgewählte Belichtungseinstellungen wie die Lichtempfindlichkeit oder den Weißabgleich einstellen. 15 verschiedene Motivprogramme, eine Motivautomatik sowie sechs unterschiedliche Effekte wie High Key und Low Key oder eine nachkolorierte Schwarz-Weiß-Aufnahme stehen dem Nutzer zur Verfügung.
Nikon Coolpix S9100 im Test
Kompaktkamera mir rückseitig belichtetem CMOS-Sensor, der eine Auflösung von 12,1 Megapixeln liefert.
Das Objektiv mit 18-fachem Zoom verfügt über eine Brennweite von 25 bis 450 Millimetern sowie einen optischen Bildstabilisator.
Die Kamera bietet dem Fotografen nur automatische Aufnahmeprogramme - einige Einstellungen kann er trotzdem selbst vornehmen.
Gut zu erkennender, drei Zoll großer Bildschirm mit großen Blickwinkeln.
Neben den Einschüben für den Lithium-Ionen-Akku und die SD-Speicherkarte befindet sich noch ein kombinierter USB- und AV-Anschluss auf der Unterseite der Kamera.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite dient als Sucher und zur Bildwiedergabe. Die Anzeige mit einer Auflösung von 921.000 Pixeln zeigt viele Details an und lässt sich sogar bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut erkennen. Die Blickwinkel fallen hoch aus und liegen vertikal und horizontal bei rund 165 Grad.
