Alle Verträge im Blick
Immer rechtzeitig kündigen: Online-Vertragsmanager im Vergleich
Großkunden nutzen sichere Dateimanager zur Vertragsverwaltung schon lange. Jetzt zielen mehrere Plattformen auch auf Privatnutzer: Gegen ein monatliches oder jährliches Entgelt bieten sie einen Überblick über sämliche Verträge und verhindern versäumte Kündigungsfristen. Aber sind private Daten auch sicher aufgehoben?
Inhaltsverzeichnis
- 1SSL-Verschlüsselung
- 2Eingesetzte Sicherheitstechnologie
- 3Zertifizierungsstandards
- 4Reichweitenmessung mit Google Analytics und Co.
- 5Aboalarm - Vertragskündigung per iPhone-App
- 6Agenda Contract - kostenfreie Standardversion
- 7MyContract24.de mit Preisvergleich
- 8Fazit: Sinnvolle Lösungen bei relativer Sicherheit
Der DSL-Wechsel sollte rechtzeitig erfolgen, aber plötzlich ging alles schief. Die Kündigungsfrist missachtete der Kunde sträflich und schon bahnte sich ein neuer Vertrag über zwei Jahre an. Geld sparen durch einen Anbieterwechsel war jetzt nicht mehr drin!
Mit professionellen Online-Vertragsmanagern wäre es zu dem Versäumnis vermutlich gar nicht erst gekommen. Sie verwalten alle abgeschlossenen Verträge - egal, ob Versicherungspolice, Bankvertrag oder Handytarif - und informieren rechtzeitig über das Auslaufen des Vertrages. Der Vorteil liegt auf der Hand: Kündigungsfristen werden eingehalten, was das Portemonnaie schont, wenn man einen günstigeren Anbieter schon ins Auge gefasst hat.
SSL-Verschlüsselung
Und die Online-Vertragsmanager bieten noch mehr: Neben vorgefertigten Musterschreiben für die Kündigung informieren einige auch über günstige Vertragsangebote bei anderen Anbietern. Dabei greifen die Portale auf die Daten bewährter, unabhängiger Preisvergleichsportale zurück. Die Kosten für die hier verglichenen Anbieter Aboalarm, Mycontract24 und Agenda Contract sind unterschiedlich: von kostenfreien, aber vom Umfang her reduzierten Angeboten (Aboalarm) bis hin zu Dienstleistern, die 20 Euro pro Monat kassieren (Contract Agenda), aber dafür Mehrwert bieten.
Doch was nutzt aller Service, wenn es an der Sicherheit mangelt? Netzwelt hat sich angeschaut, was die Anbieter auf dem Papier versprechen. Als Minimalvoraussetzung zur Sicherheit bei der Übertragung von personenbezogenen Daten bieten alle Portale eine SSL-Verschlüsselung an. Bei Aboalarm scheint die Passworteingabe bei der Registrierung allerdings unverschlüsselt zu erfolgen.


Bei der Buchung eines Internet-Tarifs achten die wenigsten Käufer auf die Zusatzleistungen. Dabei bieten die DSL-Provider interessante Extras - einige sogar kostenlos. Netzwelt nimmt die wichtigsten DSL-Zusatzdienste von IPTV über E-Mail und Homepage bis Fastpath unter die Lupe.
Alle Internet-Provider stellen ihren Kunden auch ein kostenloses E-Mail-Paket zur Verfügung. Die Angebote unterscheiden sich in der Zahl der möglichen E-Mail-Adressen, der Größe des E-Mail-Anhangs, im Speicherplatz - und der Endung für die elektronische Adresse.
Wer den DSL-Anbieter wechselt, kann häufig viel Geld sparen. Um dabei Ärger zu vermeiden, sollten Verbraucher allerdings einige Regeln beachten - von der rechtzeitigen Kündigung bis zum Widerrufsrecht. Netzwelt klärt über Knackpunkte beim DSL-Wechsel auf.
Die von der EU-Kommission vorgestellte Digitale Agenda sieht Schritte vor, dass sich proprietäre Systeme für die Konkurrenz öffnen müssen. So könnte die Kommission den Computerkonzern Apple dazu zwingen, eine Kooperation mit Adobe einzugehen, um Flash auf iPhone und iPad zu bringen.
Sony hat eine weitere Cyber-Attacke entdeckt. Demnach sind möglicherweise Daten von 24,6 Millionen Kunden von Sony Online Entertainment und aus einer veralteten Datenbank von 2007 gestohlen worden.
Wirecards gibt schon seit einigen Jahren eine virtuelle Kreditkarte heraus, die beim Online-Shopping hilfreich sein kann. Netzwelt zeigt, wie die Registrierung abläuft und wo es im Online-Banking nicht rund läuft.
Viele Nutzer stellen sich die Frage, wie Abmahnanwälte und Polizei eigentlich an die IP-Adressen von Nutzern kommen - so ganz ohne Vorratsdatenspeicherung. Tatsächlich gibt es für Unternehmen einen gesetzlichen Spielraum, der es ihnen erlaubt, die IP-Adressen ihrer Kunden aus technischen Gründen zu speichern. Grund genug, sich die größten Anbieter einmal anzuschauen und die IP-Speicherfristen der größten Provider anzufragen.





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