Günstiger Galaxy S-Ableger

Gutes Mittelklassen-Smartphone: Samsung Galaxy Ace im Test

Mit dem Galaxy S brachte Samsung 2010 ein viel beachtetes High End-Smartphone auf den Markt. Im neuen Jahr will der Hersteller diesen Erfolg mit Ablegern des Flaggschiffes auch im Mittelklassen- und Einsteigersegment wiederholen. Mit dem Ace präsentiert der Hersteller dabei schon einmal einen viel versprechenden Galaxy S-Klon.

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Samsung Galaxy Ace: Das Galaxy Ace ist ein solides Mitteklassen-Handy. Die fehlende Flash-Unterstützung und Schnitzer im Bedienkonzept mindern aber den Spaß am Gerät. Zum Video: Samsung Galaxy Ace

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Rückseite wie beim Galaxy S2
  2. 2Prozessor zu Schwach für Froyo
  3. 3Sprachqualität ausgezeichnet
  4. 4Preis
  5. 5Fazit und Einordnung
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Optisch besteht bis auf die unterschiedlichen Displaygrößen dabei große Ähnlichkeit zwischen beiden Modellen. Die Unterschiede liegen im Detail: So ist der Home-Button beim Galaxy Ace von einem dünnen silbernen Rahmen umgeben, während beim Galaxy S der Rahmen schwarz ist. Zudem sind wie beim S-Modell beim Ace die beiden Sensoren-Tasten unterhalb des Displays nicht zu erkennen, wenn sie nicht beleuchtet sind. Das erschwert die Bedienung des Handys bei schlechten Lichtverhältnissen.

Rückseite wie beim Galaxy S2

Positiv dagegen: Die Rückseite des Gerätes besteht zwar immer noch nur aus Kunststoff, dieser ist aber wie beim kommenden Galaxy S2 leicht geriffelt. In der Hand fühlt sich das Galaxy Ace damit deutlich besser an als das Galaxy S. Last but not least: Eine ebenfalls praktische Änderung gegenüber dem großen Bruder ist, dass sich der Speicherkarten-Schacht beim Ace an der Geräteseite befindet. So kann die Speicherkarte auch während des Betriebes mühelos gewechselt werden.

Das Galaxy Ace unterstützt microSD-Karten bis zu einer Kapazität von 32 Gigabyte. Eine 2 Gigabyte große Karte liegt dem Smartphone bereits bei, ebenso ein Adapter um die microSD-Karten in einem SD-Kartenleser einsetzen zu können. Die Rückseite ließ sich im Test leicht vom Gehäuse lösen. Sie gibt bei Bedarf den Zugriff auf Akku und Sim-Karten-Schacht frei. Die Rückseite des Gerätes ist allerdings sehr dünn, so dass der Nutzer beim Abnehmen vorsichtig mit ihr umgehen sollte.

Samsung Galaxy Ace

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Der Touchscreen reagierte im Test schnell und genau auf Eingaben, war aber schnell mit hässlichen Fingerabdrücken und Schlieren übersät. Neben der virtuellen Tastatur von Samsung steht es dem Nutzer auch frei Swype zu nutzen. Diese Eingabemethode muss er aber erst in den Einstellungen aktivieren. Sie erleichtert vor allem das Tippen längerer Texte. Die physikalischen Tasten am Gerät waren insgesamt gut zu erreichen, lediglich die Tasten zur Lautstärkeregelung hätte der Hersteller ein Stück weiter oben am Gehäuse anbringen können - Kleinigkeiten.

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