Synchronisation und Backups erleichtern

Netzwerk: Datei- und Druck-Dienste im Windows Server 2008 einrichten

Das Open-Source-Betriebssystem Linux gräbt dem Windows Server besonders bei den HTTP-Servern stetig Marktanteile ab - auch wenn die grafische Einrichtung der IIS-Rolle viel komfortabler ist als die textbasierte Konfiguration des Apache HTTP Server. Noch wichtiger als beim Betrieb eines eigenen Web-Servers ist eine möglichst einfache Konfiguration bei Datei- und Druck-Diensten. Hier brilliert der Windows Server 2008 R2, wie der nachfolgende Test zeigt. Netzwelt erklärt, wie man das aktuelle Windows-Betriebssystem für den professionellen Betrieb in einem kleinen Heimnetzwerk oder geschäftlichen Umfeld richtig einstellt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Server-Zentrale
  2. 2Dateien und Quotas
  3. 3Treiber und Drucker
  4. 4Interne und externe Platten
  5. 5Rollen einstellen
  6. 6Schatten der Dateien
  7. 7Fazit
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Die Server-Zentrale

Genau wie bei der Installation der Internet-Informationsdienste (also des HTTP-Servers Microsoft IIS) erfolgt die Einrichtung der Datei- und Druck-Dienste im Windows Server 2008 R2 mit Hilfe des sogenannten Server Manager. Sofern dieser nicht automatisch bei der Anmeldung des Administrators startet, kann der Nutzer ihn auch manuell über das Startmenü aufrufen. Um eine neue Rolle hinzuzufügen, wählt der Nutzer "Add Roles" und aktiviert "File Services" sowie "Print and Document Services", dagegen sind nur äußerst selten die "Fax Services" im privaten Umfeld notwendig. Während der Installation weist der Setup-Assistent für die Drucker-Rolle auf einige Besonderheiten hin, danach kann man für sie zusätzliche Komponenten auswählen.

Standardmäßig wird nur der "Print Server" installiert, doch dieser ist nur für die Nutzung in Windows-Clients geeignet. Sollen auch Unix-Systeme (sowie Linux- und Mac-Rechner) auf einen Drucker an einem Windows Server zugreifen, muss zusätzlich das Modul "LPD Service" eingeschaltet werden. Mit "Internet Printing" ist in der Server-Rolle eine Webseite enthalten, über die Benutzer ihre Aufträge an den Drucker leisten und sie auch abbrechen können, zum Beispiel aus dem Internetcafé.

Sobald dieser Teil der Druck-Rolle aktiviert wird, schlägt der Server Manager automatisch die nötige Installation der IIS-Rolle vor. In Windows 7 gibt es einen nativen Client für den Internet Printing Service in den Windows-Funktionen. Die vierte Komponente des Druck-Dienst, der Server zur Bereitstellung eines Scanners im Netzwerk, kann nur dann eingerichtet werden, wenn das System als Bestandteil einer Domäne eingerichtet ist. Im privaten Umfeld ist das meist nicht der Fall.

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