Erklärt: Microsoft Exchange an Mac und iPhone anbinden
Kalender und Co.
Neue Mitteilungen erscheinen im zentralen Posteingang aller eingerichteten Mail-Postfächer. Zusätzlich gibt es nach der ersten erfolgreichen Synchronisation unter dem Block für RSS-Feeds einen Bereich, in dem die öffentlichen Exchange-Ordner aufgelistet werden, die Mail nicht automatisch auswerten kann. Nun folgen der zweite und dritte Schritt der Konfiguration: Sowohl in iCal, dem Kalender von Mac OS X 10.6, als auch der Adressbuch-Anwendung muss die Anbindung an den Exchange Server ebenfalls eingerichtet werden - sofern man nicht die automatische Konfiguration schon im Mail-Assistenten aktiviert hat. In den Reitern für die Verwaltung von Konten gibt es standardmäßig nur einen lokalen Eintrag, der kleine Plus-Knopf öffnet dann den Einrichtungsassistenten. Dieser ist ähnlich wie in Apple Mail aufgebaut und kann immerhin das Passwort des Exchange-Kontos aus dem Schlüsselbund auslesen, sofern es dort gespeichert wurde.

Sowohl im iCal-Kalender als auch in der Adressverwaltung zeigt Snow Leopard die persönlichen Daten des Exchange Servers in einer eigenen Kategorie an - das heißt entweder als separaten Kalender, der eine eigene Farbe bekommt oder eben als zusätzliche Kategorie für Kontakte. Die strikte Trennung zwischen Informationen auf dem Server und dem Mac-Computer ermöglicht es, zum Beispiel auch die Verwaltung von geschäftlichen und privaten Daten über ein einziges Gerät laufen zu lassen.
Der Austausch zwischen Exchange und dritten Servern, die beispielsweise nur CardDAV oder andere Protokolle unterstützten, kann am Mac absolut problemlos gesteuert werden. Schade ist aber, dass Mac OS X nur wenige Optionen zur Synchronisierung mit Microsoft Exchange bietet und nicht gerade gut aussieht, wenn es um die Geschwindigkeit des Datenabgleichs geht. Im netzwelt-Test ließen sich Mail und Co. mit einer GPRS-Verbindung praktisch nicht mehr nutzen.






