Für wenige Euro im Monat verfügbar

Exchange Hosting: Cloud-Anbieter in der Übersicht

Im professionellen Segment lassen sich Microsoft-Programme nicht so einfach ersetzen wie im privaten Umfeld. Besonders Microsoft Exchange für eine integrierte E-Mail-Kommunikation, Kalender und Terminverwaltung und SharePoint für die Zusammenarbeit einer Arbeitsgruppe haben bisher noch kaum Konkurrenz durch freie Software.

Die Hosting-Angebote in der Cloud basieren noch auf dem alten Exchange 2007. (Bild: Netzwelt)
Die Hosting-Angebote in der Cloud basieren noch auf dem alten Exchange 2007. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Cortado
  2. 2Telefonica O2
  3. 3United Internet
  4. 4Domain Factory
  5. 5Microsoft Online
  6. 6Fazit

Die Lizenzpreise für Microsoft Exchange als auch SharePoint sind für semiprofessionelle und private Nutzer kaum tragbar - wer will schon mehrere hundert Euro für die Programme ausgeben und sich dann noch weitere Kosten für die Wartung eines Servers zumuten? Diese Zielgruppe nutzt gewöhnlich einfache E-Mail- und Projekt-Plattformen, wie z.B. Google Mail oder Zoho. Es gibt jedoch zahlreiche Lösungen für Exchange und SharePoint, die monatlich gemietet werden können und nur wenige Euro kosten. Der Funktionsumfang der sogenannten Cloud-Dienstleister ist dabei sehr unterschiedlich, wie die folgende Übersicht zeigt.

Cortado

Cortado kann Exchange mit BlackBerry-Technik kombinieren. (Bild: Netzwelt)
Cortado kann Exchange mit BlackBerry-Technik kombinieren. (Bild: Netzwelt)
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Der Großteil der Hosting-Angebote für Microsoft Exchange ist kostenpflichtig und für lange Zeit war Cortado einer der wenigen Anbieter, die für private Nutzer ein kostenloses Exchange-Postfach angeboten haben. Die Nachfrage war jedoch zu gering und so wechselte der Betreiber mittlerweile auf eine kostenpflichtige Tarifstruktur. Das Paket Cortado Standard kostet 4,98 Euro je Monat und Benutzer, bietet mit lediglich 250 Megabyte Speicherplatz jedoch deutlich zu wenig für diesen Preis. Nicht einmal die volle Exchange-Funktionalität mit dem MAPI-Protokoll ist enthalten. Der Benutzer muss seine E-Mails also über IMAP abrufen, was das Exchange-Angebot ad absurdum führt. Öffentliche Ordner gibt es in Cortado Standard auch nicht.

Deutlich mehr Funktionen gibt der Betreiber nur solchen Kunden, die das teurere Cortado Business Plus für 9,98 Euro im Monat bestellen. Diese Variante stellt immerhin zwei Gigabyte Speicher bereit und bietet alle in der Standard-Variante abgeschalteten Funktionen. Eine eigene E-Mail-Domain lässt sich nur in dieser Exchange-Variante nutzen, was viele Anwender stören dürfte - schließlich gibt sich kaum noch einen Benutzer, der sich bei einer kostenpflichtigen E-Mail-Anwendung registriert, mit einer @cortado-Adresse zufrieden.

Trotz der schwierigen Preis- und Paketgestaltung ist Cortado für eine bestimmte Zielgruppe sehr interessant: Sollen neben Microsoft Exchange noch Geräte mit dem BlackBerry-Protokoll angebunden werden, kann das derzeit praktisch nur Cortado als integrierte Lösung anbieten. Zusätzlich stellt das Unternehmen noch eine SharePoint-Erweiterung für alle Pakete bereit, die mit 14,98 Euro im Monat für maximal zehn Benutzer durchaus konkurrenzfähig ist. Cortado Workplace, eine Mischung aus Dropbox und SharePoint, ist dagegen nur in den seltensten Fällen für private Anwender sinnvoll, aber immerhin auch kostenlos.

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Hier bringen Sie aber einiges durcheinander. Die Preise und Dienste im ersten Abschnitt beziehen sich auf die Produkte der 2007 Generation. Der Einstieg für die einzelnen Pakete sind 5 Nutzer pro Monat (also für...

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