Sagenhaft homogener Klang
Pioneer SC-LX 90: Luxus-AV-Receiver im Test
Sie wollen sich mal etwas richtig Schönes gönnen und denken dabei an Ihr Heimkino? Dann haben wir da was für Sie: den Pioneer-Luxus-Receiver SC-LX 90. Der sieht nicht nur extrem edel und ungewöhnlich aus, sondern klingt auch so. Ob es sich tatsächlich um die perfekte Heimkino-Schaltzentrale handelt, zeigt folgender Testbericht.

Inhaltsverzeichnis
- 1Philosophie und Technik
- 2Weitere Ausstattung
- 3Handhabung
- 4Surround-Hörtest
- 5Stereo-Hörtest
- 6Fazit: Platz in der Ehrenloge
Philosophie und Technik
7.000 Euro sind außergewöhnlich viel für einen AV-Receiver – für einen solchen Preis erwartet man auch besondere Leistungen. Pioneer gab dem SC-LX 90 prompt den Beinamen „Susano“, was das Temperament des Boliden unterstreichen soll. Schließlich steht der Begriff für den Shinto-Gott des Meeres und der Stürme. Ob der Klang wirklich so stürmisch ist, wird später der Hörtest zeigen, nun wollen wir uns erst einmal ums Innenleben des edlen Japaners kümmern. Vom Aufbau her handelt es sich nämlich eher um eine Vor-End-Kombi, die in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht wurde, quasi wie ein Vollverstärker. Das wird durch die Optik des Boliden auch unterstrichen. Dass die unten angeordneten Endstufen – zehn an der Zahl – inklusive Netzteil so flach sind, liegt an der Schaltungstechnik und den digitalen Endstufen. Ein mutiger Schritt, denn bislang konnten sich Digitalverstärker weder im Heimkino noch im Stereo-Bereich durchsetzen. Das liegt vor allem an dem Vorurteil, dass herkömmliche Analog-Verstärker besser klingen sollen.
Die zehn Endstufen können zum Beispiel die beiden Frontboxen sowie den Center per Bi-Amping versorgen. Wer möchte, kann auch zwei Endstufen für die Lautsprecher in der Multiroom-Zone 2 benutzen. Insgesamt bietet der Susano sechs HDMI-Eingänge nach dem 1.3a-Standard. 3D kann er also nicht, was auch daran liegt, dass er bereits vor dem großen 3D-Hype entwickelt wurde.
Pioneer SC-LX 90
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Bild vergrößern Das große Farbdisplay auf der Front informiert über alle Steuer- und Bedienvorgänge. Besonders augenfreundlich ist es trotzdem nicht. (Bild: netzwelt.de) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Edel aussehend und gut in der Hand liegend: die Fernbedienung. (Bild: netzwelt.de) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Die Optik deutet bereits an, dass es sich hierbei um zwei Geräte innerhalb eines Gehäuses handelt. Im unteren Bereich sitzen die Endstufen, während Prozessorelektronik und Vorverstärker weiter oben eingebaut sind. (Bild: netzwelt.de) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Versteckt unter der Frontklappe befinden sich alle nötigen Steuerelemente sowie Buchsen für den Anschluss portabler Geräte. Auch das Einmessmikrofon dockt hier an. (Bild: netzwelt.de) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern In dieser Einstellung ist der getrennte Aufbau nach Endstufen und Regelelektronik gut zu sehen. (Bild: netzwelt.de) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Mehr geht kaum: Hier wird jeder Kontaktwunsch erfüllt – und sei er auch noch so exotisch. So findet man sogar einen Dolby-Digital-Audio-Eingang für Laserdisc-Player oder einen Phono-Eingang für Plattenspieler. (Bild: netzwelt.de)






