3D-ready und äußerst stimmgewaltig

Philips HTS 5590: Stimmige Blu-ray-Komplettanlage im Test

Ein gesamtes Heimkinosystem für unter 1.000 Euro klingt sehr verlockend, doch oftmals weisen diese Komplettpakete Schwächen beim Bild, vor allem aber beim Ton auf. Ob das auch für das Philips-5.1-Paket namens HTS 5590 gilt, zeigt folgender Testbericht.

Das Philips-System besteht aus einem Steuergerät, einem kompakten Subwoofer und vier Standsäulen, die 1,10 Meter hoch sind. (Bild: netzwelt.de)
Das Philips-System besteht aus einem Steuergerät, einem kompakten Subwoofer und vier Standsäulen, die 1,10 Meter hoch sind. (Bild: netzwelt.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Aufbau und Ausstattung
  2. 2Sehtest
  3. 3Klangqualität
  4. 4Fazit
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Aufbau und Ausstattung

Die Verpackung des Philips-Systems ist riesengroß, entpuppt sich beim näheren Hinsehen aber trotzdem als praktisch: Die vier vormontierten Standfüße ersparen beim Aufbau viel Mühe und Zeit. Wer es zudem noch kabellos möchte, muss 120 zusätzliche Euro in das optional lieferbare Wireless-Modul RWSS 5520 investieren, das die Surroundboxen versorgt. Im Hörtest – mehr dazu später – stellte sich heraus, dass das HTS 5590 auch größere Räume um die 40 Quadratmeter beschallen kann, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Weiterhin findet netzwelt am Steuergerät Einstellmöglichkeiten für die Bässe, Mitten und Höhen, mit denen man den Klang effektiver als mit den acht Soundprogrammen beeinflussen kann. Beim Einmessen der Kanäle muss man allerdings auf eine Automatik verzichten - es erfolgt per Hand.

Einen HDMI-Eingang sucht netzwelt auf der Rückseite vergeblich, findet aber immerhin einen S/PDIF-Eingang für digitale Tonquellen. (Bild: netzwelt.de)
Einen HDMI-Eingang sucht netzwelt auf der Rückseite vergeblich, findet aber immerhin einen S/PDIF-Eingang für digitale Tonquellen. (Bild: netzwelt.de)

Insgesamt finden drei analoge Stereoquellen Platz, zwei davon über Cinch auf der Rückseite, eine an der Vorderseite über Miniklinke. HDMI-Eingänge gibt es leider nicht, nur eine S/PDIF-Verbindung für digitale Tonquellen. Positiv sticht hingegen ein rückseitig anschließbarer iPod-Adapter auf, und auch der DLNA-kompatible Netzwerkanschluss und die USB-Schnittstelle erhalten Lob. Über beide spielt das Steuergerät SDTV-Videos der Formate MPEG2 und DivX sowie HDTV-Videos mit H.264- oder WMV-Codec ab. Auch das Anschauen von Fotos mit Begleitmusik ist möglich, und via LAN kann man auch BD-Live-Extras auf den USB-Speicher laden. Insgesamt kann der Nutzer zwischen fünf verschiedenen Bildmodi wählen, aber nur der "Standard"-Modus liefert korrekte Farben.

Eiförmig: die Fernbedienung. (Bild: netzwelt.de)
Eiförmig: die Fernbedienung. (Bild: netzwelt.de)

Überzeugend fallen die Ladezeiten von Discs aus: Die bleibt bei diversen Silberlingen zwischen 11 und 19 Sekunden stehen. Das ist vergleichsweise schnell. Die Fernbedienung erinnert an Frühstückseier und kommt mit wenigen Tasten aus.

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