Fernsehen, Internet und TV aus einer Hand
Unter der Lupe: Triple Play-Anbieter im Vergleich
Im Geschäft mit Internetfernsehen wollen immer mehr Anbieter mitmischen. Als Alternative zu IPTV stehen die Tarife der Kabel Internet-Provider zur Verfügung. Sie bieten ebenfalls Fernsehen, Internet und Telefonie aus einer Hand. Netzwelt hat sich einige der Tarife vorgenommen und die fälligen Kosten für einen Zwei-Jahres-Vertrag miteinander verglichen.
Zuletzt hat Vodafone die Vermarktung seines Internetfernsehens Vodafone TV gestartet. Bei den DSL-Anbietern stehen damit IPTV-Tarife von Vodafone, O2 und der Telekom zur Verfügung. Diese Triple Play-Anschlüsse bieten Internet, Telefonie und TV aus einer Leitung. Der Vorteil für den Kunden: Er vermeidet unterschiedliche Verträge für den TV-Empfang, Internet sowie Telefonie und spart das Verlegen von zusätzlichem Kabel. Zudem gelangt das TV-Programm - wenn auch nur begrenzt - hochauflösend ins Wohnzimmer.
Netzwelt hat einige Triple Play-Angebote unter die Lupe genommen. Zur besseren Vergleichbarkeit beziehen wir uns dabei auf Anschlüsse mit Doppel-Flatrate für Telefonie und Internet mit einer Geschwindigkeit mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde, sofern diese verfügbar sind. Mit dabei sind auch die Tarife der Kabel Internet-Anbieter: Die Triple Play-Leitungen von Kabel Deutschland, KabelBW und Unitymedia basieren technisch nicht auf DSL, sondern auf der TV-Kabelleitung. Kabel BW hat keine Leitung mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde im Angebot, aufgeführt ist deshalb eine alternativer Triple Play-Tarif des Providers.

Bei der Suche nach dem richtigen DSL-Tarif hat der Kunde die Qual der Wahl. Neben der Frage nach der Internet-Geschwindigkeit machen vor allem die verwirrenden Preisangaben auf den Providerseiten eine Entscheidung schwer. Netzwelt bringt Licht in den DSL-Tarif-Dschungel.
Tele2 ist ein schwedisches Telekommunikationsunternehmen, das als Call-by-Call-Anbieter in Deutschland populär wurde. Zum Geschäftsbereich des Unternehmens hierzulande gehören neben Telefonie-Diensten auch breitbandige Internet-Leitungen auf DSL-Basis.
Nach der Übernahme von Hansenet durch Telefónica vermarktet O2 die DSL-Angebote des Hamburger Providers. Die VDSL-Tarife unter der Marke Alice locken mit günstigen Preisen und Aktionsangeboten.
Attraktive Preise, viele Extras, schnelles Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde: Die Kabelnetzbetreiber müssen sich hinter etablierten DSL-Providern nicht verstecken. Netzwelt hat die aktuellen Internet-Tarife der Anbieter unter die Lupe genommen.
Die Kabelnetzbetreiber machen den DSL-Providern mächtig Konkurrenz: Kabel Deutschland, KabelBW und Unitymedia bieten Internet-Angebote mit Bandbreiten zwischen 2.000 und 100.000 Kilobit pro Sekunde zu attraktiven Preisen.
KabelBW zählt nach eigenen Angaben mit 2,4 Millionen Kunden zu den größten Kabelnetzbetreibern Deutschlands und Europas. Das Heidelberger Unternehmen bietet Internet, Telefonie und Fernsehen aus einer Hand an und beliefert Haushalte in Baden-Württemberg.
Unitymedia ist nach Kabel Deutschland der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen ist aus dem hessischen Kabelnetzbetreiber "iesy" und dem nordrhein-westfälischen Unternehmen "ish" hervorgegangen. Unitymedia bietet Kabelanschlüsse in Hessen und Nordrhein-Westfalen an.




