3D-Receiver mit nur wenigen Schwächen
Pioneer VSX-LX 53: Heimkino-Schaltzentrale im Test
Pioneers AV-Receiver zeichneten sich in der jüngsten Vergangenheit durch sehr gute Messwerte und einen überdurchschnittlichen Klang aus. Ob das auch für den Nachfolger des Pioneer VSX-LX 52 gilt, musste der neue Bolide im Mess- und Hörtest beweisen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Technik und Ausstattung
- 2Multimedia
- 3Stereo- und Surround-Hörtest
- 4Fazit
Technik und Ausstattung
Das Erste, was natürlich auffällt, ist die 3D-Fähigkeit des Pioneer VSX-LX 53 - das Vorgängermodell konnte noch keine dreidimensionalen Signale durchreichen. Dafür übernahm der 53er vom 52er unter anderem die bewährte Endstufentechnik mit MOSFet-Leistungstransistoren. Auch das Einmesssystem "MCACC Advanced" behielten die japanischen Techniker bei. Es stellt mithilfe raffinierter Algorithmen die Laufzeiten und Kanalpegel automatisch ein und gibt dem Nutzer zusätzlich Tipps bei der Einstellung der Boxengröße. Außerdem ermittelt die Automatik noch die Frequenzgänge der angeschlossenen Lautsprecher und beeinflusst den Bass, um Raumresonanzen zu verhindern.

Ins Auge sticht auch die THX-Select2-Plus-Zertifizierung des AV-Receivers, die dem 53er zur "Loudness Plus"-Technik verhilft. Mit Letzterer kann man auf Wunsch die Klangbalance an die Charakteristik des menschlichen Gehörs anpassen, je nach Lautstärke. Insgesamt bringt es der Pioneer auf sechs HDMI-Eingänge, fünf davon hinten und einer versteckt an der Front. Standesgemäß in dieser Preisklasse sind auch die beiden HDMI-Ausgänge nach dem neuen 1.4a-Standard.
Durch die ARC-Unterstützung kann der VSX-LX 53 auch Tonsignale vom Fernseher aufnehmen und diese an die Schallwandler weiterleiten. Einen Sprung nach vorne hat der 53er bei der Videoverarbeitung gemacht, da der Receiver nicht nur analoges Videomaterial wandeln und hochskalieren kann, sondern auch über HDMI empfangene Signale. In der Praxis erlaubt sich der Japaner dabei kaum Fehler. Im Betrieb fiel allerdings die zu starke Erwärmung des Gehäuses auf.
