Weiterer 3D-Receiver vom Marktführer

Onkyo TX-NR 808: Üppiger AV-Receiver im Test

Bei AV-Receivern hatte Onkyo in den letzten Jahren fast immer die Nase vorn - zumindest dann, wenn es um die Einführung neuer Technologien ging. Ergebnis: die Marktführerschaft bei den Heimkino-Schaltzentralen. Was vom neuen, 3D-fähigen TX-NR 808 für 1.100 Euro zu halten ist, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Typisch Onkyo: überdimensional großes Gehäuse, kantiger, fast martialischer Look – der TX-NR 808 bleibt dem Designideal des japanischen Konzerns treu. (Bild: netzwelt.de)
Typisch Onkyo: überdimensional großes Gehäuse, kantiger, fast martialischer Look - der TX-NR 808 bleibt dem Designideal des japanischen Konzerns treu. (Bild: netzwelt.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung und Multimedia
  3. 3Klangqualität
  4. 4Fazit
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Ausstattung

Mitte 2010 war es so weit: Onkyo brachte den ersten 3D-fähigen AV-Receiver überhaupt auf den Markt, den TX-SR 608, der hervorragend abschnitt und gerade einmal 550 Euro kostete. Aber die Konkurrenz schlief nicht und zog kurze Zeit später nach. Umso interessanter ist es nun zu sehen, wie Onkyo mit dem doppelt so teuren TX-NR 808 seine Vormachtstellung verteidigen möchte.

Beeindruckend: sechs HDMI-Ein- und zwei HDMI-Ausgänge auf der prall gefüllten Rückseite. (Bild: netzwelt.de)
Beeindruckend: sechs HDMI-Ein- und zwei HDMI-Ausgänge auf der prall gefüllten Rückseite. (Bild: netzwelt.de)

Antwort: mit Ausstattung, Ausstattung und noch mal Ausstattung. Neben insgesamt acht HDMI-Schnittstellen glänzt der Receiver zum Beispiel noch mit seiner THX-Select-2-Plus-Zertifizierung und einer einwandfreien Behandlung von Videosignalen. An der Vollbildwandlung und dem Hochskalieren auf 1080p gibt es nicht das Geringste auszusetzen - auch kritische Szenen gelingen mithilfe der Faroudja-Technik.

Handhabung und Multimedia

Kontrastreiche Beschriftung, übersichtliche Tastenanordnung: Die Fernbedienung des Onkyo-Receivers bietet viel Komfort. (Bild: netzwelt.de)
Kontrastreiche Beschriftung, übersichtliche Tastenanordnung: Die Fernbedienung des Onkyo-Receivers bietet viel Komfort. (Bild: netzwelt.de)

Multimedia-Extras sind natürlich auch dabei, zum Beispiel eine USB-Buchse auf der Vorderseite. Hier kann man USB-Sticks wie auch iPod und iPhone anschließen, um Musik zu hören. Mehr noch: Wer möchte, kann die genannten Apple-Geräte sogar über den Receiver bedienen. Wem das nicht reicht, kann auch noch über den Netzwerkanschluss Internetradio hören. Positiv: Auf der Rückseite findet netzwelt eine Schnittstelle, die bei AV-Receivern nur sehr selten vorkommt - eine VGA-Buchse. Mit ihr kann man eine Verbindung zum analogen Monitor-Ausgang eines PCs herstellen. Auf diese Weise lässt sich Filmmaterial, das auf dem Computer schlummert, auch auf den großen Wohnzimmerfernseher bringen.

Heimkino-Fans freuen sich zusätzlich über die Höhen- und Front-Wide-Kanäle von ProLogic 2z und Audyssey, die einen noch einhüllenderen Klang versprechen. Diese beiden nutzen zwar alternativ die gleichen Endstufen wie die Surround-Back-Lautsprecher, haben aber den Vorteil, dass beim wechselnden Einsatz das lästige Umstöpseln von Kabeln entfällt.

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