Attacke auf die 1.000-Euro-Preisklasse

Denon AVR-2311: 3D-fähiger AV-Receiver im Test

Die 1.000-Euro-Klasse gilt bei AV-Receivern als besonders kritisch: Während die eine Käufergruppe keinen vierstelligen Betrag ausgeben möchte, greift die andere gern noch tiefer in die Tasche, um keine Kompromisse eingehen zu müssen. Was der 999 Euro kostende Denon AVR-2311 neben seiner 3D-Fähigkeit sonst noch auf dem Kasten hat, musste er im netzwelt-Test beweisen.

Im klassischen Denon-Design gehalten: der AVR-2311 für 999 Euro. (Bild: netzwelt.de)
Im klassischen Denon-Design gehalten: der AVR-2311 für 999 Euro. (Bild: netzwelt.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung
  3. 3Klangqualität
  4. 4Fazit
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Ausstattung

Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Denon AVR-2310, hat sich einiges getan. Auf den ersten Blick fällt die 3D-Unterstützung des 2311ers auf, die der Vorgänger noch nicht bieten konnte. Weiterhin sitzt jetzt ein Tastenkreuz in der Mitte der Frontplatte, was die Bedienung erleichtert. Auch bei der Fernbedienung gibt es Veränderungen: Die Tasten fallen größer als früher aus und sind zudem besser lesbar.

Gut lesbar beschriftet und mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten wie sechs HDMI-Eingängen bestückt: Denons neuer 1.000-Euro-Receiver. (Bild: netzwelt.de)
Gut lesbar beschriftet und mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten wie sechs HDMI-Eingängen bestückt: Denons neuer 1.000-Euro-Receiver. (Bild: netzwelt.de)

Die HDMI-Anschlüsse nach dem neuen 1.4a-Standard leiten 3D-Bilder weiter, zusätzlich kann der HDMI-Ausgang mit der ARC-Funktion den Ton des Fernsehers verarbeiten und an die Boxen der Surroundanlage weiterreichen. Der Anchor-Bay-Videoprozessor gewährleistet eine fehlerfreie Umwandlung von Halb- in Vollbilder, und auch das Hochskalieren auf 1080p lässt keine Schwächen erkennen.

Gelungen ist auch die Dynamic-Volume-Funktion, die dazu in der Lage ist, die Klangbalance lautstärkeabhängig an das menschliche Gehör anzupassen. Selbstverständlich hat der Japaner auch Multimedia-Funktionen an Bord, wie es sich mittlerweile für jeden anständigen AV-Receiver gehört. Im Vergleich mit Konkurrenzmodellen fallen sie allerdings ein bisschen mager aus: Das Zuspielen von Musikdateien von USB-Festplatten oder -Sticks erfolgt komfortabel über die USB-Schnittstelle auf der Vorderseite, abgespielt werden können die Formate WMA, MP3 und MPEG 4 AAC. Ins Internet oder Heimnetzwerk kann der Receiver jedoch nicht - Punktabzug.

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