Zuwachs an Technik in Fahrzeugen für mehr Komfort

Sonntagsfrage: Gehört Unterhaltungstechnik im Auto verboten?

Der vermehrte Einzug technischer Hilfsmittel in Fahrzeugen erhöhte vor allem die Sicherheit. Neben Sensoren, die beispielsweise das Blockieren der Räder erkennen und verhindern, kommen Jahr für Jahr jedoch immer neue elektronische Helfer hinzu, vermehrt im Bereich der Unterhaltungselektronik. Gehören DVD-Player und Internetempfang in Autos, oder lenkt die Technik vom Fahren ab? 

BMW Control Display
Die Außenkameras sollen dem menschlichen Auge helfen, wie hier im BMW Control Display. Doch lenken diese und andere Techniken vielleicht sogar vom Fahren ab? (Bild:BMW)

Technische Fahrassistenten gehören mittlerweile wie ein Lenkrad in jedes moderne Auto. Begriffe wie ESP, ABS, ASR oder MSR stehen für Systeme aus Kontrollsensoren, die das Fahrzeug in schwierigen Situationen beherrschbar bleiben lassen. Kontrollleuchten informieren über Missstände bei Öl, Wasser oder Motortemperatur. Boardcomputer geben Auskunft über den aktuellen und den durchschnittlichen Verbrauch, ein Tempomat hält auf langen Reisen die Geschwindigkeit konstant.

Sollte Unterhaltungstechnik im Auto verboten werden?

1. Ja, Unterhaltungstechnik lenkt stark vom Fahren ab und gehört nicht ins Auto 2. Nein, die Technik macht das Autofahren deutlich komfortabler. 3. Schwer zu sagen, was meinen denn die anderen?
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In den letzten Jahren kamen fest installierte oder mobile Navigationsgeräte dazu, die Autofahrern stets den Weg weisen und im Fall eines Staus in sekundenschnelle eine alternative Route berechnen. Auch im Bereich der Unterhaltungselektronik bieten Autohersteller den Käufern immer mehr um die Fahrt so angenehm wie möglich zu gestalten. Doch ist dieses Plus an Komfort sinnvoll?   

Navi, CD, DVD, Freisprecher

Aufwendig animierte Boardcomputer, Multimedia-Stationen mit intgriertem Internetbrowser und E-Mail-Funktion, CD-Wechsler, DVD-Player, iPod-Anschluss und Freisprecheinrichtungen für Dauergespräche während der Fahrt beeinträchtigen die Konzentration des Fahrers und sind nicht selten der Grund für Unfälle. Außerdem verlassen sich viele Autofahrer auf die Warn- und Geschwindigkeitsanzeigen ihres Navigationsgeräts, statt selbst auf die Umgebung und Beschilderung zu achten. Bislang sprechen sich jedoch Automobilverbände gegen Verbote oder Reglementierungen von Unterhaltungstechnik in Fahrzeugen aus. Wie ist Ihre Meinung zu dem Thema? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie im Forum mit der Redaktion und anderen Lesern.

Beiträgeinsgesamt 6 Beiträge

:D Oje... Das kann ich mir lebhaft vorstellen...

Ja,weil wir so was noch nicht hatten kann ich bis auf den heutigen Tag alle Kassetten von Benjamin Blümchen, Winnie Puuh und Bibi Blocksberg wörtlich auswendig :dow: Und 6 oder 8 Stunden...

Für die Kids können diese Dinge in den hinteren Reihen ganz beruhigend sein. Dann kann sich der Fahrer und der Beifahrer (Beifahrer ist meist schlecht ggg - ich weiss, wovon ich rede...) auf das Wesentliche...

Ich halte es da mit Ash-Li: "ausser einem funktionierenden Radio nebst CD-Player (früher gerne Cassettendeck) in dieser Hinsicht nichts benötige." Ich setze noch einen drauf: Fernseher, Spielekonsolen...

Solange diese Elektronik nichjt während der Fahrt gebraucht wird, warum nicht, ABER während der Fahrt gehört die Aufmerksamkeit des Fahrers dem Verkehr und nicht dem Spiel.

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