Dynamische Animationen bei Anrufen

Neues Apple-Patent: Video-Klingeltöne selbst erstellen

Apple hat in den USA ein neues Patent beantragt bei dem es darum geht, dass Animationen bei einem Anruf im Display des Smartphones erscheinen. Nutzer können dafür das eigene Bild- und Ton-Material für unterschiedliche Kontakte auswählen.

Bei dem neuen Patent von Apple werden Video- und Audio-Signale zu einem dynamischen Klingelton zusammengefügt. (Bild: US Patent and Trademark Office)
Bei dem neuen Patent von Apple werden Video- und Audio-Signale zu einem dynamischen Klingelton zusammengefügt. (Bild: US Patent & Trademark Office)
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Das neu eingereichte Patent von Apple beschreibt ein Verfahren, bei dem Video- und Audio-Material, das mit dem Anrufer verknüpft wurde, zusammen geführt wird und so dynamisch generierte Klingeltöne erstellt werden. Nutzer haben dabei die Möglichkeit, die zu verwendenden Video- und Audio-Quellen auszuwählen und die Animationen zu erstellen. Es ist aber auch möglich, dass die Technologie selber aus bestimmten Quellen Animationen erstellt.

Nutzer können Animationen beeinflussen

Die Technologie kann dabei auf Material zurückgreifen, das vom Nutzer auf dem Gerät gespeichert wurde. Außerdem können aber auch weitere Quellen ausgesucht werden, indem die Technik beispielsweise Genius-Daten auf iTunes nutzt. Wenn ein Anruf eingeht, ermittelt das Smartphone welche Medien bei dem Anrufer abgespielt werden sollen und lädt die entsprechenden Dateien in das "Ringtone Module" und gibt dann einen neuen Klingelton wieder.

Dabei kann das Video-Signal an das Audio-Signal angepasst werden. So kann das Video zum Beispiel gestoppt oder beschleunigt werden, wenn ein bestimmtes Merkmal im Audio-Signal auftritt. Zu diesen Merkmalen zählt zum Beispiel der Rhythmus.

Auch Anrufer können eingreifen

Aber nicht nur der Nutzer kann die Klingeltöne samt Video beeinflussen sondern auch der Anrufer. Dieser kann nämlich Songs oder Videos übermitteln sowie einen fertigen eigenen Video-Klingelton an den Nutzer übermitteln. In die Animationen lassen sich auch zusätzliche Daten wie URLs oder kleine Texte einbinden.

Apple hatte den Patentantrag bereits im August 2009 gestellt. Anfang März wurde er jetzt veröffentlicht. Ob Apple die Technologie allerdings tatsächlich einmal umsetzt, steht noch nicht fest. Im Dezember vergangenen Jahres wurde ein anderes Apple-Patent veröffentlicht. Hierbei geht es um ein 3D-Projektionssystem, das ohne Brille auskommt. Außerdem sollen mehrere Nutzer die dreidimensionalen Bilder gleichzeitig sehen können.

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