Das Programm integriert sich in das EFI der Mac-Computer.
Linux und Windows für Macs: Sicherer Multi-Boot mit dem kostenlosen rEFIt
Der IT-Konzern Apple ist in weniger als zehn Jahren zum wichtigsten Hersteller mobiler Geräte gewachsen - und zwar nicht dank dem iPhone und den jüngsten Tablet-PCs, sondern auch dank der Mac-Rechner. Auf Kongressen der IT-Branche ist es längst üblich, das man neben Windows-Notebooks auch mehr als 50 Prozent leuchtende Apfel-Displays sieht. Trotz der sehr großen Beliebtheit und Boot Camp tut sich der Mac immernoch schwer, wenn es um die Installation einer Multi-Boot-Umgebung mit Windows oder Linux-Systemen geht. Das kleine (und kostenlose) Programm rEFIt kann dabei eine große Hilfe sein.

Inhaltsverzeichnis
- 1Linux über Windows
- 2Keinerlei USB-Sticks
- 3rEFIt unter Mac OS X
- 4Fehler und Probleme
- 5Details einrichten
- 6Leichte Deinstallation
- 7Fazit
Linux über Windows
Die parallele Nutzung zweier Betriebssysteme ist auf regulären PCs, Notebooks und Netbooks kein Problem - und immerhin bietet Apple schon seit Mitte 2006 ein kleines Hilfsprogramm unter dem Namen Boot Camp an, mit dem die Einrichtung von Windows auf einem Mac möglich ist. Seit Mac OS X 10.5 ist Boot Camp ein integraler Bestandteil des Betriebssystems und unterstützt in der aktuellen Fassung 3.0 neben Windows XP und Windows Vista auch das jüngste Windows 7. Boot Camp erledigt dabei die Partitionierung der Festplatte und macht so Platz für Windows, auch spezielle Treiber für Macs stellt das Programm selbst bereit.
In Online-Foren kommt dabei immer wieder die Frage auf, ob Boot Camp nicht auch für die Installation eines Linux-Systems genutzt werden könne. Apple gibt darauf in der Dokumentation zu Boot Camp eine klare Antwort: Es geht nicht, jedenfalls nicht mit Bordmitteln. So versagt Boot Camp bei mehr als zwei Partitionen - ist also eine Linux-Installation parallel zu Mac OS X und Windows gewünscht, muss diese zwingend direkt unter der Windows-Oberfläche gestartet werden. (Das geht zum Beispiel mit dem Wubi-Installer von Ubuntu.) Diese Variante ist aber nur eine Notlösung und birgt etwa beim Löschen eines Systems gravierende Risiken.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.
