Direkter Konkurrent zur Adobe Creative Suite

Expression Studio: Multimedia mit Microsofts Programmpaket

Die Programme der Adobe Creative Suite gelten als absolute Spitzenprodukte, was die Bearbeitung beliebiger multimedialer Inhalte angeht - sei es zum Beispiel die Gestaltung von Webseiten mit Dreamweaver, die Optimierung von Bildern mit Photoshop oder die Bereitstellung interaktiver Objekte mittels Adobe Flash-Technologie. Microsoft hat immer wieder versucht, neben dem Office-Büropaket eigene Produkte in diesem Bereich zu platzieren, jedoch war der Erfolg nicht nur bei Microsoft PhotoDraw mäßig. Das könnte sich mit Microsoft Expression Studio in Version 4 ändern - wäre da nicht der hohe Preis des Programmpakets.

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Microsoft Expression Studio ist das Gegenstück zur Adobe Creative Suite. (Bild: Netzwelt)
Microsoft Expression Studio ist das Gegenstück zur Adobe Creative Suite. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preis und Lizenzen
  2. 2Installation mit .Net
  3. 3Suite mit Webeditor
  4. 4Besser durch Blend
  5. 5Grafik und Vektoren
  6. 6Formate und Encoder
  7. 7Fazit
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Preis und Lizenzen

Microsoft Expression Studio gibt es in der aktuell vierten Version seit Mitte 2010 - und zwar leider nur für das hauseigene Betriebssystem Windows, alternative Systeme werde nicht (mehr) unterstützt. Das Programmpaket besteht aus insgesamt vier Teilen: Microsoft Expression Web, Expression Blend, Expression Design und dem Expression Encoder. Während letzteres Programm in der sogenannten Pro-Variante für 255 Euro auch separat erworben werden kann, verkauft Microsoft die anderen Teile nur gemeinsam. In Microsoft Expression Studio Web Professional für 175 Euro sind Web, Design und Encoder enthalten. Die Blend-Anwendung ist der mit 750 Euro kostspieligeren Variante namens Expression Studio Ultimate vorbehalten.

Für diejenigen Nutzer, die Expression Studio erst ohne Reue ausprobieren möchte, bietet Microsoft von allen Anwendungen eine 60-Tage-Testversion an. Diese kann als knapp 300 Megabyte große Datei vom MS-Server geladen werden - und das ganz ohne die Registrierung einer Windows Live ID, wie es sonst üblich ist. In den Systemanforderungen steht neben dem Betriebssystem Windows XP mit Service Pack 3 oder Windows Vista beziehungseise Windows 7 ein Arbeitsspeicher von mindestens einem Gigabyte. In nahezu jedem modernen Rechner ist eine CPU mit einer Taktfrequenz von mindestens einem Gigahertz verbaut, sodass die nicht ins Gewicht fällt.

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