Connected Living zeigte Steuerungssystem
CeBIT 2011: Das vernetzte Haus
Auf der CeBIT wurden auch Lösungen zur Heimvernetzung und Hausautomatisierung präsentiert. Das Innovationszentrum Connected Living aus Berlin zeigte anhand mehrerer Wohnsituationen, wie Technik bei der Bewältigung des Alltags helfen kann.

Inhaltsverzeichnis
- 1Zahlreiche Standards integriert
- 2Intelligente Stromzähler
- 3Virtueller Kochassistent
- 4Breitband-Router mit Heimautomatisierungs-Schnittstelle
Viele Geräte im Haushalt sind bereits netzwerkfähig, aber da jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, sind viele Lösungen nicht miteinander kompatibel. Diesem Problem hat sich das Berliner Innovationszentrum Connected Living angenommen.
Am Stand von Connected Living auf der CeBIT konnten Besucher anhand mehrerer Wohnszenarien für Singles, Familien und Senioren intelligente Lösungen zur Heimvernetzung und Heimautomatisierung erleben. Der Clou dabei: Das Konzept des Vereins sieht ein branchenübergreifendes Management der Gerätefunktionen im vernetzten Zuhause vor.
Zahlreiche Standards integriert
Mittlerweile hat Connected Living schon 40 Partnerunternehmen zur Mitarbeit an der Plattform gewinnen können - von Haushaltsgeräteherstellen über Forschungsinstitute bis hin zu Energieunternehmen und IT-Ausrüstern. Zusammen entwickeln sie neue Ideen zur intelligenten Heimvernetzung, tragfähige Geschäftsmodelle und präsentieren diese auf Veranstaltungen wie der CeBIT. Seitens der Unternehmen steigt offenbar das Interesse an gemeinsamen Lösungen: Bei der Gründung vor eineinhalb Jahren hatte Connected Living gerade einmal sieben Unternehmen als Kooperationspartner.
Über den zentralen Gateway, der so genannten Connected Living Home Service Box, können derzeit verschiedene Standards wie etwa Powerline, das auf dem BUS-Standard basierende Steuerungssystem für Stromnetze Digitalstrom, der Funkstandard ZigBee und WLAN eingebunden werden. Über eine Middleware wird gewährleistet, dass alle Geräte per IP ansprechbar sind.
CeBIT 2011: Das vernetzte Haus
Zum zweiten Mal hat das Berliner Innovationszentrum Connected Living seine Hersteller übergreifende Lösung zur Haussteuerung auf der CeBIT gezeigt. (Bild: netzwelt.de)
Im Mittelpunkt des Systems steht eine Middleware, die die Kontrolle und Steuerung angeschlossener Geräte übernimmt. (Bild: netzwelt.de)
Über Smart Metering ist der Stromverbrauch von Endgeräten ablesbar. (Bild: netzwelt.de)
Virtuelles Radrennen mit Google Earth: Eine der Gesundheitsanwendungen von Connected Living. (Bild: netzwelt.de)
Auch ein Rennen mit per Smartphone angebundenen Fahrern ist möglich. (Bild: netzwelt.de)
Viele Haushaltsgeräte können angesteuert werden - auch der Wäschetrockner. (Bild: netzwelt.de)
Verschiedene Software-Assistenten stehen zur Verfügung, etwa eine virtuelle Kochhilfe und eine Anwendung zur Energiesteuerung. (Bild: netzwelt.de)
