Endzeitliche Tristesse

Im Test: Apox

Zwischen Echt- und Endzeit: Der indische Entwickler Bluegiant Interactive siedelt sein Strategiespiel "Apox" in einer "Mad Max"-ähnlichen Postapokalypse und zwischen den Genre-Stühlen an.

Im Test: Apox - Taktik in der Postapokalypse: "Apox" bietet träge Schlachten vor trister Kulisse. (Bild: Headup Games)
Taktik in der Postapokalypse: "Apox" bietet träge Schlachten vor trister Kulisse. (Bild: Headup Games)

Das genreübliche Stein-Schere-Papier-Prinzip ist die Grundessenz von "Apox" - und doch hebt sich das Spiel durch die Munitionsrationierung, den Waffenverschleiß, das Deckungssystem und das Mikromanagement der Einheiten im Guten wie im Schlechten vom Genre-Allerlei ab.

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Im Schlechten insofern, da die kleinteilige, teils umständliche Steuerung ein maßgenaues Kommandieren erschwert. Auch der gleiche Look der Soldaten trägt zum mäßigen Bedienkomfort bei: Erst bei einer hohen Zoomstufe können die Einheiten klar differenziert werden, allerdings geht dann die Übersicht flöten. Die hässliche, eintönige Grafik ist ein weiterer Grund, nicht zu nahe heran zu scrollen.

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Ansonsten gleicht "Apox" einem klassischen Echtzeitstrategiespiel auf Valium: Auf rund 100 Karten wollen Gebäude errichtet, Rohstoffe gesammelt, Truppen rekrutiert und die Gegner letztlich vernichtend geschlagen werden. Fähiges Personal ist zwar knapp. Dafür können die eigenen Einheiten aufgelesene Waffen einsetzen, kassieren durch Abschüsse Erfahrungspunkte und steigen im Level auf. Das hilft, um die drögen Einsätze gegen den Computer zu bestehen. Der Fokus von "Apox" liegt jedoch klar auf der Mehrspielererfahrung für bis zu 32 Spieler.

Im Test: Apox

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Im Test: Apox - Taktik in der Postapokalypse: "Apox" bietet träge Schlachten vor trister Kulisse. (Bild: Headup Games)
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Taktik in der Postapokalypse: "Apox" bietet träge Schlachten vor trister Kulisse. (Bild: Headup Games)

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Im Test: Apox - Das Szenario von "Apox" erinnert an den Endzeit-Streifen "Mad Max". (Bild: Headup Games)
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Das Szenario von "Apox" erinnert an den Endzeit-Streifen "Mad Max". (Bild: Headup Games)

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Im Test: Apox - Schrottplätze und Raffinerien liefern den nötigen Sprit für die Kriegsmaschinerie. (Bild: Headup Games)
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Schrottplätze und Raffinerien liefern den nötigen Sprit für die Kriegsmaschinerie. (Bild: Headup Games)

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Im Test: Apox - Aus der Ferne betrachtet, lassen sich die einzelnen Truppentypen kaum auseinanderhalten. Doch je näher man ranzoomt, desto karger wird die Grafik. Und die Übersicht geht flöten ... (Bild: Headup Games)
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Aus der Ferne betrachtet, lassen sich die einzelnen Truppentypen kaum auseinanderhalten. Doch je näher man ranzoomt, desto karger wird die Grafik. Und die Übersicht geht flöten ... (Bild: Headup Games)

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Beim Test waren die Server jedoch oftmals leer, es gab meist nicht mal genügend Teilnehmer für Vier-gegen-vier-Partien, weshalb "Apox" die freien Slots mit Computer-Gegner auffüllte. Sollte sich das nicht ändern, dürfte es das minimalistische Programm schwer haben, sich am Markt zu behaupten - vor allem gegen den Platzhirschen "StarCraft 2".

Datenblatt

Apox
SpielnameApox
HerstellerBlueGiant Interactive
VertriebHeadup Games
GenreStrategie
Erhältlich ab24.02.2011
Preisca. 20 Euro
EAN Code4018281673260
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 16 Jahren
Multiplayer2-32 (WWW)
Sonstiges 
Bewertung Grafikausreichend
Bewertung Steuerungausreichend
Bewertung Soundausreichend
Bewertung Spielspassausreichend
Bewertung Gesamtausreichend
SystemPC

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