Plugins machen OpenOffice und LibreOffice intelligenter
OpenOffice.org: Die besten Vorlagen und Erweiterungen
OpenOffice.org hat es in knapp zehn Jahren zu einem der beliebtesten Programme überhaupt gebracht: Mit der Übernahme der Hamburger Firma Star Division gelangte das Büropaket in die Hände von Sun Microsystems, die heute wiederum zur Oracle Corporation gehören. Durch die Freigabe des ehemals vollständig proprietären StarOffice hat die Office-Suite ihre Nutzergemeinde stark vergrößert, die Entwicklung beschleunigt und auch Linux auf dem Desktop zu mehr Erfolg verholfen. Doch auch OpenOffice.org ist nicht perfekt: Trotz tausender Funktionen lassen sich die Programmteile mit den richtigen Helferlein noch verbessern. Netzwelt stellt empfehlenswerte Erweiterungen vor.
Inhaltsverzeichnis
- 1OO.org-Extension
- 2Extension Manager
- 3Deutsche Formate
- 4Perfekte Korrektur
- 5Oracle Extensions
- 6OxygenOffice
- 7Cloud: Zoho und Co.
- 8Noch mehr Nutzen
- 9Fazit
OO.org-Extension
OpenOffice.org und dessen jüngster Abkömmling LibreOffice bieten mit den Programmen Writer, Calc, Draw, Impress und Base bereits eine gigantische Fülle von Funktionen, die kaum ein Anwender wirklich vollständig kennt und ausreizen kann. Trotzdem gibt es noch Dinge, die das Büropaket nicht erledigen kann - und dafür haben die Entwickler mit OpenOffice.org 2.4 eine Schnittstelle eingeführt, um Erweiterungen für alle Nutzer des Programms zu installieren. Die Erweiterungen können in den Programmiersprachen Java, C++ und auch Python verfasst werden, sodass die OO.org-Entwickler sogar ihre Lieblingssprache nutzen können.
Die Erweiterungen können seit OpenOffice.org 3.0 sehr tief in das Komponenten-Framework namens "UNO" (Universal Network Objects) eingreifen, das für die Darstellung der Oberfläche verantwortlich ist. So können dritte Anbieter theoretisch jedes kleinste Dialogfenster der Bürosuite anpassen oder zusätzliche Menüeinträge einfügen.
Für die Weitergabe der OpenOffice.org-Extensions haben sich die Entwickler eine gute Lösung ausgedacht: Erweiterungen werden als monolithische .oxt-Datei bereitgestellt. Der Anwender kann diese aus dem Internet herunterladen, abspeichern und dann durch Doppelklick von der Festplatte ausführen - im Regelfall sollte OpenOffice.org oder LibreOffice automatisch starten und das neue Modul installieren.


Während LibreOffice großen Zuspruch erfährt, ist es um das Mutterprojekt still geworden. Monate nach dem Ausstieg von Oracle aus der Entwicklung gibt es nun ein erstes Lebenszeichen - und eine neue Version.
Google Docs gehört zu den Pionieren bei Cloud-Anwendungen. Das Büropaket bietet Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sowie ein Präsentationsprogramm - und natürlich eine breite Palette an Vorlagen.
OpenOffice.org hat sich über die letzten fünf Jahre zu einer echten Konkurrenz für Microsoft Office gemausert: Das Büropaket hat mittlerweile so viele Funktionen, das kaum ein Wunsch unerfüllt bleibt. Sogar Webseiten kann man mit OpenOffice.org Writer, Calc, Impress und Draw erstellen – ganz ohne Hilfsmittel.
Das kostenlose Bürosoftware-Paket OpenOffice.org bietet schon in der Grundausstattung viel - und dennoch reicht dies etlichen Nutzern nicht, um ihre Büroarbeit komfortabel zu erledigen. Mit vielen meist gratis erhältlichen Software-Erweiterungen - "Extensions" genannt - können sie die Basisversion aufpeppen und den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Googles Browser Chrome bekommt bis zu 40.000 neue Erweiterungen: Durch die neue Unterstützung für die so genannten Greasemonkey-Skripte kommen Chrome-Anwender in den Genuss zahlreicher Erweiterungen, die bislang nur für den Mozilla-Browser Firefox zur Verfügung standen.
Das bekannte freie Büropaket OpenOffice.org soll künftig von einer Stiftung betreut und unter den Namen Libre Office weiter entwickelt werden. Eine erste BetaVersion steht schon zum Download bereit.
Wer das freie Büropaket LibreOffice verwendet, kann sich über eine neue Sammlung von Erweiterungen und Vorlagen freuen. Die Zusammenstellung soll es Einsteigern leichter machen, mit LibreOffice zu arbeiten.




