Streaming-Box mit Bewegungssteuerung

Handgemenge im Wohnzimmer: Asus Wavi Xtion im Kurztest

Wer Musik im Wohnzimmer hören will, muss in Zukunft die gewünschten Alben oder Titel nicht mehr per Fernbedienung auswählen, stattdessen fuchtelt er mit der Hand durch die Luft und schon spielt die Musik - zumindest wenn es nach dem Willen von Asus geht. Der Hersteller kombiniert bei seinem Produkt Wavi Xtion die von Microsofts Kinect bekannte Bewegungssteuerung mit einem Adapter, der Multimedia-Inhalte und Spiele drahtlos vom PC auf den Fernseher überträgt. Netzwelt hat die neuartige Steuerung auf der CeBIT in Hannover ausprobiert.

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Wavi Xtion, CeBit 2011: Mit der Wavi Xtion präsentiert Asus auf der CeBIT eine Kinect ähnliche Steuerung für PC und Fernseher. Zum Video: Wavi Xtion, CeBit 2011

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Übertragung von Inhalten ins Wohnzimmer
  2. 2Asus macht den PC zur Konsole
  3. 320.000 US-Dollar für eine App
  4. 4Verkaufsstart voraussichtlich im Mai
  5. 5Fazit und Einordnung
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Das System besteht aus zwei "Wavi" genannten Streaming-Boxen, von denen eine an den heimischen Rechner angeschlossen wird und die andere an den Fernseher. Der Bewegungssensor Xtion wird dann vor dem Fernseher platziert. Bei Xtion handelt es sich im Prinzip um einen Kinect-Sensor mit Asus Schriftzug. Die Ähnlichkeiten zwischen beiden Geräten sind dabei nicht nur optischer Natur, auch technisch sind beide Geräte weitestgehend identisch: Denn die Technik stammt auch beim Asus Wave Xtion vom israelischen Unternehmen Prime Sense.

Übertragung von Inhalten ins Wohnzimmer

Einmal eingerichtet, erlaubt die Wavi Xtion dem Nutzer nun Inhalte vom Computer drahtlos auf den Fernseher zu übertragen, sogar in Full HD-Qualität. Computer und Fernseher dürfen laut Asus maximal 25 Meter Sichtlinie voneinander entfernt sein. Ansonsten verschwinden Bilder, Videos und Musik im Nirvana. Alle vom PC übertragbaren Inhalte fasst Asus auf dem Fernsehgerät unter einer schicken "Xtion Portal" genannten Oberfläche zusammen.

Per Handbewegungen wählt der Nutzer nun ob er einen Film gucken, Fotos anschauen, Musik hören oder ein Spiel spielen will. Die Auswahl erfolgt dabei anders als bei Kinect nicht dadurch, dass die Hand längere Zeit über einem einzelnen Menüpunkt verweilt, sondern dadurch das der Nutzer sobald sich seine Hand über dem entsprechenden Eintrag befindet seine Hand schnell nach vorne drückt und wieder zurückzieht. Er macht quasi einen Klick in der Luft. Das klappte auf der Messe unterschiedlich gut, manchmal erkannte der Sensor sofort die Bewegung, manchmal misslang aber die Auswahl. Die Trefferquote konnte aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gesteigert werden.

Mit der gleichen Bewegung bedient der Nutzer dann auch den Musikplayer oder eine Slideshow. Mehr noch: Zusatzmenüs können vom oberen Bildrand ausgehend aufgezogen werden, hierfür muss der Nutzer entsprechend eine Greif- und Ziehbewegung in der Luft ausführen. Nur bei den gezeigten Spielen erfolgte die Auswahl von Menüpunkten wie bei Kinect durch das Halten der Hand über den entsprechenden Punkt für längere Zeit.

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