Schritt für Schritt durch die Installation von Windows Server 2008.
Erklärt: Installation des Windows Server 2008 R2
Die wenigsten Anwender werden heute noch mit einem Windows-Betriebsystem der alten DOS-Reihe arbeiten, zum Beispiel Windows 98. Schließlich hat Microsoft mit Windows XP die erfolgreiche NT-Familie vom Profi-Segment auch auf die Betriebsysteme für Heimanwender übertragen, um mehr Stabilität und Sicherheit zu erreichen. Das hochgelobte Windows 7 erfreut sich stetiger Beliebtheit, während im Server-Markt der Kampf gegen Linux-Distributionen für Microsoft beinahe aussichtslos ist. Dabei ist Windows Server 2008 ein gelungenes Betriebsystem, mit dem sich private und geschäftliche Server-Projekte zuverlässig umsetzen lassen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Server-Familie
- 232- und 64-Bit-Server
- 3Nahezu Windows 7
- 4Ganz ohne Fenster
- 5Treiber und Platten
- 6Nach dem Neustart
- 7Fazit
Die Server-Familie
Die interne Entwicklung des Windows-Betriebssystems bei Microsoft gliedert sich in zwei Bereiche: Während der Kern jedes Windows-Produkts weitgehend identisch ist, spalten sich vom Hauptzweig neben der Linie für Privatkunden (Windows 7) die Betriebsysteme für die Nutzung als Server (Windows Server 2008) ab. Dabei zeigt die Namensgebung der Produkte nicht immer sofort die Verwandtschaft: Microsoft Windows Vista wurde parallel mit Windows Server 2008 entwickelt, während Windows 7 mit Windows Server 2008 R2 verwandt ist. Das Kürzel "R2" steht also weniger für eine kleine Aktualisierung, sondern bedeutet im Grunde eine komplette Überarbeitung des Betriebssystems. Schon beim Windows Server 2003 hat Microsoft ein R2 herausgegeben. Mittlerweile gibt es für den Windows Server 2008 R2 bereits einen Service Pack.
Das Kernprodukt "Windows Server 2008 R2" wurde im Juli 2009 freigegeben - und zwar in sechs Versionen. Das Einsteigermodell nennt sich Windows Server 2008 R2 Foundation, kostet etwa 180 und ist für kleine Unternehmen gedacht. Die größeren Standard- und Enterprise-Varianten für 539 respektive 2.200 Euro bieten deutlich mehr Funktionen, unterscheiden sich selbst aber nur marginal.
Bei der Datacenter-Ausgabe (3.000 Euro) sieht das schon ganz anders aus: Nur damit ist es möglich, das Betriebssystem auf einem Rechner mit bis zu 64 CPU-Kernen zu installieren. Das Spitzenprodukt trägt den Namen Windows HPC Server 2008 R2 und ist für den Einsatz im sogenannten "High Performance Computing" gedacht. Nach unten hin wird die Serverpalette vom Windows Web Server (350 Euro) abgerundet.
Installation: Windows Server 2008 (Teil 1)
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Bild vergrößern Das Betriebssystem wird nur in Englisch ausgeliefert, lässt sich aber mit Sprachpaketen erweitern. (Bild: Netzwelt) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Die Installation erinnert stark an Windows 7. (Bild: Netzwelt) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Bis der Setup-Assistent geladen ist, vergehen in der Regel nur wenige Minuten. (Bild: Netzwelt) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Hat der Nutzer keine gültige Lizenznummer angegeben, kann er die Server-Variante selbst auswählen. (Bild: Netzwelt) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Natürlich klappt die Installation nur, wenn nachdem Lizenzbedingungen bestätigt wurden. (Bild: Netzwelt) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Ein Upgrade ist nur möglich, wenn Windows Server 2003 bereits installiert ist. (Bild: Netzwelt)






