Wiederherstellungsprozess läuft

Panne: Google setzt rund 150.000 Gmail-Konten zurück (Update)

Panne: Google setzt rund 150.000 Gmail-Konten zurück (Update) Ein Fehler bei Googles E-Mail-Dienst Gmail, der in Deutschland Google Mail heißt, hat bei zahlreichen internationalen Nutzern für eine böse Überraschung gesorgt. Ihr Konto wurde versehentlich auf den Zustand von frisch registrierten Nutzern zurückversetzt, die gespeicherten Mails und Kontakte sind erst einmal verloren. Der Internet-Konzern arbeitet aber an einer Lösung.

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Laut Google sind nur 0,08 Prozent aller Gmail-Nutzer von dem Problem betroffen, das entspricht dem US-amerikanischen Technikblog Engadget zufolge der Zahl von rund 150.000 Konten. Ursprünglich war Google davon ausgegangen, dass 0,29 Prozent aller Konten, circa 500.000, versehentlich zurückgesetzt wurden. Google selbst hat bislang noch keine genaueren Informationen zum Problem preis gegeben. Ein Beitrag im Gmail-Blog fehlt, dafür hält der Konzern die Nutzer aber über das Gmail-Dashboard auf den aktuellen Stand. Inzwischen seien die ersten Konten wiederhergestellt, eine Lösung für die übrigen soll in kurzer Zeit zur Verfügung stehen, schreibt Google hier.

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Warten auf die Lösung

Dann will der Hersteller auch mehr Informationen zum Problem preisgeben. Bis dahin bittet Google die Nutzer aber noch um Geduld. Zudem weist das Unternehmen daraufhin, dass sich betroffene Nutzer während des Wiederherstellungsprozesses unter Umständen erst einmal nicht einloggen können.

Google bietet neben seinem Suchdienst diverse Zusatzdienste im Internet an. Der E-Mail Dienst Gmail, der in Deutschland Google Mail heißt, ist einer davon. Gmail ist vor allem aufgrund der großzügigen Postfachkapazität bei den Nutzern sehr beliebt. Weitere erst kürzlich gestartete Google-Dienste sind in Deutschland etwa der Empfehlungsdienst Hot Pot sowie der Dienst One Pass mit dem der Nutzer leichter Bezahlinhalte über das Internet abonnieren können soll.

Update 1. März: Software-Update verursachte Panne

Google hat die Ursache für das versehentliche Zurücksetzen zahlreicher Gmail-Konten lokalisiert: Ein Software-Update eines Archivierungsprogramems sei fehlerhaft verlaufen. Unglücklicherweise seien von dem Fehler gleich mehrerere Sicherungskopien in verschiedenen Datenzentren betroffen gewesen, so dass Google die verlorenen Daten nun über Bandkopien wiederherstellen muss. Daher dauert der Wiederherstellungsprozess auch länger als ursprünglich von Google erwartet.

Das Unternehmen geht nun davon aus, dass der Fehler in zehn Stunden endgültig behoben sein wird. Zudem korrigierte das Unternehmen noch einmal die Zahl der betroffenen Nutzer herunter. Es seien nur 0,02 und nicht 0,08 Prozent aller Gmail-Konten versehentlich zurückgesetzt worden. Hiervon seien bereits 0,008 Prozent wiederhergestellt. Google weist zudem daraufhin, dass E-Mails, die zwischen dem 27. und 28. Februar an die betroffenen Nutzer versendet wurden, nicht angekommen sind. Die Absender hätten aber eine Fehlermeldung erhalten. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigte sich der Konzern ausdrücklich.

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