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Netbook-Tablet-Mix: Dell Inspiron Duo im Test Mini-Laptop mit drehbarem Touchscreen

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Dell verbindet beim Inspiron Duo die praktischen Eigenschaften eines Netbooks mit der stylischen Optik eines Tablets. Der Nutzer muss nur den Bildschirm drehen um von einem Gerät zum anderen zu wechseln. Im Test zeigt sich, ob es gelingt zwei Geräteklassen miteinander zu verbinden.

Dell hat mit dem Inspiron Duo ein Netbook konstruiert, das sich im Handumdrehen in ein Tablet verwandelt. Der Touchscreen dreht sich im Deckel um 180 Grad, so dass nach dem Zuklappen die Bedienung nur mit den Fingern erfolgt. Im Test zeigt sich allerdings, dass der Spagat zwischen zwei Geräteklassen nicht einfach zu meistern ist.

Dell Inspiron Duo

Netbook-Technik statt Tablet-Hardware

Das Inspiron Duo verfügt über Netbook-Hardware und nicht über Smartphone-Technologie, wie sie in den meisten Tablets steckt. So befinden sich Intels Atom-Prozessor N550 mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine wahlweise 250 oder 320 Gigabyte große Festplatte in dem Netbook-Tablet-Mix.

Die Grafikberechnung beim Inspiron Duo übernimmt Intels interner Grafikchip GMA 3150. Als Betriebssystem installiert Dell Windows 7 Home Premium. Der 10,1 Zoll große Touchscreen bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Magneten halten den Monitor im Rahmen fest in Position. Trotzdem lässt er sich problemlos mit zwei Fingern drehen, wobei einer den Deckel festhalten muss.

Tippen, klicken und berühren

Neben der für ein Netbook üblichen Tastatur und dem Touchpad verfügt das Inspiron Duo mit dem Touchscreen über ein weiteres Bedienelement, das im Tablet-Betrieb alleine zur Bedienung dient.

Das Dell Inspiron Duo verfügt für ein Netbook über vergleichsweise große Handballenablagen. Die einzelnen Tasten der Tastatur weisen gut spürbare Druckpunkte auf, die aber trotzdem noch ein wenig knackiger ausfallen könnten. Beim Tastatur-Layout fällt positiv auf, das Sondertasten wie Backspace, Strg, Alt, Shift oder die Enter-Taste ein wenig größer geraten sind als die Buchstaben.

Mit dem Touchpad lässt sich der Mauszeiger bequem und präzise steuern. Die Touchpadtasten lassen sich auf ganzer Breite leicht drücken und weisen sanfte, aber trotzdem noch spürbare Druckpunkte auf.

Dell Inspiron Duo im Test

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Der zehn Zoll große Bildschirm lässt sich im Rahmen umdrehen. (Bild: netzwelt)

Der Touchscreen des Inspiron reagiert schon auf sehr leichte Berührungen unverzüglich und hat auch mit Wischbewegungen kein Problem. Allerdings hat Dell die Oberfläche von Windows 7 nicht an die Bedienung über einen Touchscreen angepasst. Zwar erscheint eine Bedienoberfläche mit sechs großen Symbolen, wenn der Nutzer den Bildschirm in die Tablet-Position dreht. Doch bei ihr handelt es sich nicht um eine Touchscreen-Software, sondern nur um Verknüpfungen mit Standard-Programmen und Ordnern von Windows. Das "Microsoft Touch Pack" sorgt nur für ein wenig zusätzliche Unterhaltung.

Der Bildschirm des Inspiron Duo spiegelt stark und die Blickwinkel fallen sehr klein aus. Bereits nach rund 25 Grad je Blickrichtung lässt sich auf dem Bildschirm nichts mehr erkennen. Dies stört vor allem wenn mehrere Personen auf die Anzeige blicken oder das Inspiron als digitaler Bilderrahmen oder Videoplayer verwendet und nicht in der Hand gehalten wird.

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Jan Johannsen
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