Mini-Laptop mit drehbarem Touchscreen
Netbook-Tablet-Mix: Dell Inspiron Duo im Test
Dell hat mit dem Inspiron Duo ein Netbook konstruiert, das sich im Handumdrehen in ein Tablet verwandelt. Der Touchscreen dreht sich im Deckel um 180 Grad, so dass nach dem Zuklappen die Bedienung nur mit den Fingern erfolgt. Im Test zeigt sich allerdings, dass der Spagat zwischen zwei Geräteklassen nicht einfach zu meistern ist.
Dell Inspiron Duo : Dell verbindet mit dem Inspiron Duo ein Netbook und ein Tablet durch einen drehbaren Bildschirm miteinander. Klingt vielversprechend, muss in der Praxis allerdings den Spagat zwischen zwei Geräteklassen meistern. Zum Video: Dell Inspiron Duo
Inhaltsverzeichnis
- 1Netbook-Technik statt Tablet-Hardware
- 2Tippen, klicken und berühren
- 3Schwache Batterie und durchschnittliche Leistung
- 4Rutschfestes Gehäuse und nur wenige Anschlüsse
- 5Fazit
Netbook-Technik statt Tablet-Hardware
Das Inspiron Duo verfügt über Netbook-Hardware und nicht über Smartphone-Technologie, wie sie in den meisten Tablets steckt. So befinden sich Intels Atom-Prozessor N550 mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine wahlweise 250 oder 320 Gigabyte große Festplatte in dem Netbook-Tablet-Mix.
Die Grafikberechnung beim Inspiron Duo übernimmt Intels interner Grafikchip GMA 3150. Als Betriebssystem installiert Dell Windows 7 Home Premium. Der 10,1 Zoll große Touchscreen bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Magneten halten den Monitor im Rahmen fest in Position. Trotzdem lässt er sich problemlos mit zwei Fingern drehen, wobei einer den Deckel festhalten muss.
Tippen, klicken und berühren
Neben der für ein Netbook üblichen Tastatur und dem Touchpad verfügt das Inspiron Duo mit dem Touchscreen über ein weiteres Bedienelement, das im Tablet-Betrieb alleine zur Bedienung dient.
Das Dell Inspiron Duo verfügt für ein Netbook über vergleichsweise große Handballenablagen. Die einzelnen Tasten der Tastatur weisen gut spürbare Druckpunkte auf, die aber trotzdem noch ein wenig knackiger ausfallen könnten. Beim Tastatur-Layout fällt positiv auf, das Sondertasten wie Backspace, Strg, Alt, Shift oder die Enter-Taste ein wenig größer geraten sind als die Buchstaben.
Mit dem Touchpad lässt sich der Mauszeiger bequem und präzise steuern. Die Touchpadtasten lassen sich auf ganzer Breite leicht drücken und weisen sanfte, aber trotzdem noch spürbare Druckpunkte auf.
Dell Inspiron Duo im Test
- Bild 1 von 10
Bild vergrößern Der zehn Zoll große Bildschirm lässt sich im Rahmen umdrehen. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Nutzung wie ein normales Netbook oder als Tablet. - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Die Benutzeroberfläche im Tablet-Betrieb enthält nur Links zu Standard-Programmen und Ordnern. - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Das Touchpack von Microsoft enthält unter anderem einen anfassbaren Globus. - Bild 5 von 10
Bild vergrößern Ebenfalls im Touchpack: Spiele für Touchscreens. - Bild 6 von 10
Bild vergrößern Auf der Tastatur lässt sich bequem tippen. - Bild 7 von 10
Bild vergrößern Der Deckel mit dem Display lässt sich nicht weit aufklappen und auf der rechten Gehäuseseiten befinden sich gar keine Anschlüsse. - Bild 8 von 10
Bild vergrößern Mehr als zwei USB-Anschlüsse, einen Audio-Ausgang und die Buchse für das Netzteil bietet der Netbook-Tablet-Mix nicht. - Bild 9 von 10
Bild vergrößern Bunte Farben für das Gehäuse, in dem die Umrandung des Displays zu erkennen. - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Der Akku ist fest verbaut und auch ansonsten lässt sich das Gehäuse nicht öffnen.
Der Touchscreen des Inspiron reagiert schon auf sehr leichte Berührungen unverzüglich und hat auch mit Wischbewegungen kein Problem. Allerdings hat Dell die Oberfläche von Windows 7 nicht an die Bedienung über einen Touchscreen angepasst. Zwar erscheint eine Bedienoberfläche mit sechs großen Symbolen, wenn der Nutzer den Bildschirm in die Tablet-Position dreht. Doch bei ihr handelt es sich nicht um eine Touchscreen-Software, sondern nur um Verknüpfungen mit Standard-Programmen und Ordnern von Windows. Das "Microsoft Touch Pack" sorgt nur für ein wenig zusätzliche Unterhaltung.
Der Bildschirm des Inspiron Duo spiegelt stark und die Blickwinkel fallen sehr klein aus. Bereits nach rund 25 Grad je Blickrichtung lässt sich auf dem Bildschirm nichts mehr erkennen. Dies stört vor allem wenn mehrere Personen auf die Anzeige blicken oder das Inspiron als digitaler Bilderrahmen oder Videoplayer verwendet und nicht in der Hand gehalten wird.







Beiträge
insgesamt 13 BeiträgeHallo! Das Video ist jetzt neu vertont, diesmal ohne das zusätzliche I im Produktnamen. Viele Grüß Capa
@ Daueruser: Mich interessiert das ob es richtig/falsch ausgesprochen ist. Ich finde man kann von einem Technik Magazin erwarten, dass es richtig ausgesprochen ist. Ich erwarte auch von der Tagesschau das sie Namen...
Zitat: Das hat nichts mit meiner Ungeduld zu tun. Im Artikel steht : "Die Texte werden Ende Februar auf netzwelt veröffentlicht." Das ist Missverständlich formuliert und scheinbar von ein paar...
Zitat: Warum spricht die Frau das Video den nicht mehr? In letzter Zeit war das doch immer eine Frau. Die Frauenstimme war schlecht, da ist der jetzige Sprecher...
Das hat nichts mit meiner Ungeduld zu tun. Im Artikel steht : "Die Texte werden Ende Februar auf netzwelt veröffentlicht." Das ist Missverständlich formuliert und scheinbar von ein paar Lesern inkl. mir falsch...