IE und Firefox dominieren den Markt

Zum Geburtstag ein Cookie: Der Browser wird 20

Am 26. Februar 1991 stellte der britische Physiker Tim Berners-Lee mit Nexus das erste Programm zur Darstellung von Webseiten vor. Es kannte noch keine Maussteuerung und konnte lediglich Text und keine Multimedia-Inhalte wiedergeben. Zwanzig Jahre später haben Internetnutzer dagegen die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl von Browsern mit unzähligen Funktionen.

Nexus war der erste Browser und konnte nur Text darstellen. (Bild: info.cern.ch)
Nexus war der erste Browser und konnte nur Text darstellen. (Bild: info.cern.ch)
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Marktbeherrschend ist weltweit immer noch Microsofts Internet Explorer (IE). Stärkster Konkurrent ist das Programm Mozilla Firefox, das in Europa sogar bereits den IE in den Nutzerzahlen überholen konnte. Neben Firefox und dem Internet Explorer besitzen auch Apples Browser Safari, das Google Pendant Chrome sowie das Programm Opera nennenswerte Nutzerzahlen. Mit RockMelt erregte in den vergangenen Monaten zudem ein neues Projekt des Netscape-Gründers Marc Andreessen die Aufmerksamkeit der Netz-Gemeinde. Der Browser will das Surfen im Netz mit der Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook verbinden.

Chrome OS: Der Browser als Betriebssystem

Browser können längst mehr als nur Webseiten darstellen. Neben Texten, Bildern, Videos und Musik laufen heute auch Anwendungen direkt im Browser-Fenster ab, darunter sogar aufwendige 3D-Shooter wie Quake. Google sieht in Webbrowsern sogar noch größeres Potential: Der Internet-Konzern plant ein Betriebssystem namens Chrome OS auf Basis seines hauseigenen Browsers. 

Bei der mobilen Internetnutzung verlieren Browser aber an Bedeutung. Oftmals werden Webinhalte hier per App abgefragt, anstatt die entsprechende Seite im installierten Browser aufzurufen. Mit dem Internet Explorer 9 und Mozilla Firefox 4 steht aber dennoch bereits die nächste Generation der Nexus-Erben an.

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