Netzwelt stellt die DTP-Software Microsoft Publisher 2010 vor.
Microsoft Publisher 2010: Schicke Publikationen ohne Word
Ein großer Teil der Umsätze des IT-Konzerns Microsoft stammt trotz aller Bemühungen noch aus den Lizenzumsätzen von Windows und Office. Im Gegensatz zum Betriebssystem, das von Mac OS und Linux immer mehr angegriffen wird, erfreut sich Office – und besonders die Textverarbeitung Word – stetiger Beliebtheit. Microsoft Word gilt als so hochgradig entwickelt, dass damit nahezu jedes Dokument gestaltet werden kann. Einzig beim sogenannten Desktop-Publishing muss die Software passen – hier sind InDesign und QuarkXPress deutlich weiter. Die Gestaltung von Flyern, Broschüren und Co. ist in Word umständlich.
Inhaltsverzeichnis
- 1Lizenzen und Preise
- 2Publikation erstellen
- 3Inhalt und Bestandteile
- 4Neue Format-Leisten
- 5Sicher beim Drucken
- 6Fazit
Lizenzen und Preise
Doch Microsoft gibt das DTP-Segment natürlich nicht kampflos auf: Seit 1991 wird Publisher angeboten, als Kompromiss aus Microsoft Word und klassischen DTP-Lösungen. Seit Office 97 gehört es zum Büropaket selbst und liegt aktuell in einer Version mit der sperrigen Bezeichnung "Microsoft Office Publisher 2010" vor. Wer den Lizenzpreis von 379 Euro für Microsoft Office Professional 2010 nicht scheut, bekommt Publisher 2010 als Komponenten direkt mitgeliefert. Das Programm ist leider nicht in den günstigen Office-Varianten „Home & Student“ sowie „Home & Business“ enthalten, kann aber separat erworben werden. Derzeit liegt der Straßenpreis bei 120 bis 150 Euro, Amazon weist die Anwendung für 139 Euro aus.
Die Systemanforderungen von Microsoft Publisher 2010 entsprechen denen von Office 2010: Als Betriebssystem muss mindestens Microsoft Windows XP mit Service Pack 3, Windows Vista oder Windows 7 installiert sein. Der Arbeitsspeicher sollte nicht kleiner als 512 Megabyte sein, auf der Festplatte empfiehlt sich ein freier Speicherplatz von mindestens fünf Gigabyte. Microsoft Publisher wird als Teil der Office-Suite sowohl in einer 32-bit- als auch 64-bit-Variante angeboten. Die eigentliche Installation des Programms erfolgt – auch beim separaten Erwerb – mit dem gewohnten Setup-Assistenten aus der Office-Suite. Im Netzwelt-Test belegte Microsoft Publisher knapp ein Gigabyte auf der Platte und nach dem ersten Startvorgang nur 20 Megabyte im RAM. Dieser Wert dürfte je nach Größe der geöffneten Dateien jedoch stark ansteigen.







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insgesamt 1 BeitragSchade, aber ich brauche für alles mit Publisher länger, als wenn ich InDesign einsetze... Publisher 2010 wirkt nur wie Publisher 2007 (welcher wie Publisher 2003 war) im neuen Ribbon-Gewand.