Belastbares Android-Smartphone

Kratzfest und wasserdicht: Motorola Defy im Test

Sprünge in den Pool, Abstürze auf der Tanzfläche und ein Erwachen auf dem staubigen Boden - das klingt nach einer wilden Partynacht. Blessuren tragen dabei zumeist nicht nur die Gäste davon, sondern auch deren Smartphones. Wer deshalb nach einem Mobiltelefon sucht, das auch nach einer durchtanzten Nacht noch aussieht wie aus dem Ei gepellt und seinen Dienst anstandslos verrichtet, sollte ein Blick auf das Motorola Defy werfen.

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Motorola DEFY: Mit dem Defy präsentiert Motorola ein Smartphone, das für die Widrigkeiten des Alltages gewappnet ist. Zum Video: Motorola DEFY

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Widerstandsfähig aber nicht unzerstörbar
  2. 2Software: Warten auf das Froyo-Update
  3. 3Bedienung: Mit Multitouch und Swype
  4. 4Multimedia: Kamera ist nur Durchschnitt
  5. 5Leistung: Das Problem mit dem Lautsprecher
  6. 6Fazit: Ein echter Geheimtipp
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Der US-amerikanische Hersteller paart hier die Funktionalität eines Android-Smartphones mit der Widerstandsfähigkeit von Outdoor-Handys wie dem Sonim XP3 oder Samsungs E2370: Das Display ist durch das laut Hersteller besonders widerstandsfähige Gorilla Glas von Corning geschützt. USB- und Kopfhörer-Anschluss sind durch Kappen dicht verschlossen. Das Gehäuse entspricht der Schutzklasse IP67. Das bedeutet, dass nahezu kein Staub in das Gehäuse gelangt und auch kurzzeitiges Untertauchen in Flüssigkeiten dem Mobiltelefon nicht schadet. Die Eingangs beschriebene Partynacht sollte das Defy also ohne nachhaltigen Kater überstehen, zumindest wirbt Motorola damit in seinem Werbeclip.

Verarbeitung: Widerstandsfähig aber nicht unzerstörbar

Den fälligen Beweis für seine Widerstandsfähigkeit liefert das Defy im netzwelt-Test: Weder beim Transport in der Tasche, noch bei direktem Kontakt konnten spitze Gegenstände, wie Schlüssel, dem Displays des Handys etwas ausmachen. Kratzer waren, wie im Video zu sehen ist, nicht festzustellen. Stürze aus der Hand überlebte das Defy ebenfalls und auch ein kurzer Tauchgang machte dem Smartphone nichts aus.

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Motorola weist aber in der Anleitung ausdrücklich daraufhin, dass das Defy nicht unkaputtbar ist. Insbesondere die Verwendung im oder unter Wasser schließt Motorola bereits in der Anleitung explizit aus. Unter "Wasserfest" ist deshalb der Schutz vor Spritzwasser zu verstehen, auch wenn der netzwelt-Test zeigt, dass ein kurzes Untertauchen nicht gleich das Ableben des Gerätes bedeutet.

Motorola Defy

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Auch Stürze aus größeren Höhen oder längeren Kontakt mit scharfen Gegenständen sollten Nutzer vermeiden oder lieber direkt zu einem Modell des Outdoor-Spezialisten Sonim greifen. Die Verarbeitung des Defy kann ansonsten als gelungen bezeichnet werden. Die Akkuabdeckung lässt sich leicht lösen, das Gewicht liegt mit 118 Gramm für ein Smartphone im Rahmen und auch in der Hand hinterlässt das Defy einen guten Eindruck. Lediglich die Abdeckungen von USB- und Kopfhörer-Anschluss stören, da sie weit aus dem Gehäuse hervorstehen.

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