Stiftung Warentest
LED: Erstmalig Testsieger bei Energie sparenden Lampen
Die Stiftung Warentest hat 20 Energie sparende Lampen getestet - und zum ersten Mal konnten sich LED-Lampen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Geprüft wurden neben LED auch Halogen- und Energiesparlampen.
Die Glühbirne verschwindet nach und nach vom Markt. Seit September 2010 dürfen so beispielsweise keine Glühlampen mehr mit über 75 Watt verkauft werden. Bis 2012 sollen die klassischen Glühlampen dann ganz aus den Regalen verschwinden. Diesen Beschluss hat die Europäische Union bereits Ende 2008 bekannt gegeben.
LED vor Engergiespar- und Halogenglühlampen
Bei einem Test der Stiftung Warentest konnten jetzt erstmals LED-Lampen überzeugen. Insgesamt wurden vierzehn Energiesparlampen, vier LED-Lampen und zwei Halogenglühlampen getestet. Testsieger wurden die noch vergleichsweise teuren LED-Lampen von Philips, Toshiba und Osram. Preislich lagen die LED zwischen 15 und 60 Euro.
Heller und preiswerter dagegen seien "gute" Energiesparlampen. Hier konnte die Osram Dulux Superstar Mini Ball für elf Euro am meisten überzeugen. Ähnlich gut waren auch die getesteten Lampen von Megaman. Die beiden Halogenglühlampen lagen auf den letzten Plätzen, da der Stromverbrauch deutlich höher war. Insgesamt wurden Noten von "Gut" bis "Mangelhaft" vergeben.
Die Stiftung Warentest hat geprüft, wie oft die 20 Lampen ein- und ausgeschaltet werden können, bevor sie nicht mehr funktionieren. Rund 90.000 Mal wurde geschaltet, wobei einige Modelle bereits deutlich vorher schlapp machten. Beachtet wurde außerdem, ob nach dem Einschalten sofort die volle Helligkeit erreicht wurde. Daneben wurde die Lichtausbeute überprüft, die die Helligkeit in Relation zum Stromverbrauch wiedergibt. Zudem wurde gemessen, wie viel Quecksilber im Falle eines Bruchs abgegeben wird.
Lampen mit Quecksilber vermeiden
Die Stiftung Warentest gibt noch den Hinweis, dass Nutzer beim Kauf von Energiesparlampen darauf achten sollten, solche Lampen zu kaufen, die Amalgam statt flüssigem Quecksilber enthalten. Die Belastung mit Quecksilberdampf sei bei einem Bruch dann geringer. Deutsche Politiker forderten auf Grund des Quecksilber-Gehaltes, dass Verkaufsverbot für Glühbirnen aufzuheben. Sie würden eine Gesundheitsgefahr für kleine Kinder und Schwangere darstellen. Es gibt aber auch Energiesparlampen mit Bruchschutz.
