Vorbereitungen für eine gelungene Reise
Reise-Wissen: Stecker, Spannung und Gadgets abstimmen
Bei Reisen ins Ausland gibt es ein großes Problem, das zur Störung im digitalen Vergnügen wird: In nahezu jedem Land herrschen unterschiedliche Spannungen, häufig passen auch die Stecker nicht einmal an die Netzdose.
Inhaltsverzeichnis
- 1Moderne Toleranz
- 2Passende Stecker
- 3Fazit
Moderne Toleranz
Die Spannung bereitet den meisten Nutzern die größten Probleme: Sie sorgen sich, ihr Handy oder Notebook könnte durch die abweichende Netzspannung und Frequenz im Ausland möglicherweise Schaden nehmen. Dabei ist diese Befürchtung bei vielen Geräten eigentlich unbegründet: Moderne Netzadapter können mit einer flexiblen Eingangsspannung zwischen 100 und 240 Volt umgehen, wie es auch in der technischen Dokumentation angegeben wird. In Europa haben sich die Mitgliedsstaaten auf eine einheitliche Netzspannung in Höhe von 230 Volt geeinigt, die zum Beispiel auch in Indien und großen Teilen Afrikas gültig ist.
Die Frequenz liegt dabei bei 50 Hertz. International sind noch 60 Hertz üblich, andere Werte findet man praktisch nirgendwo auf der Welt. Alle großen Hersteller schreiben die Voraussetzungen praktischerweise gleich auf den AC-Adapter: So findet sich zum Beispiel auf deutschen Dell- und IBM-Netzteilen die Angabe, dass dem Gerät das Stromnetz ziemlich egal ist - zwischen 100 und 240 Volt bei 50 bis 60 Hertz ist alles möglich. Das Netzteil gibt für den Rechner eine einheitliche Spannung und Frequenz aus, die unabhängig vom Einganz ist.


Das nervige Wirrwarr aus unzähligen Ladegeräten wird ab nächstem Jahr ausgedünnt - zumindest bei den Handys. Die wichtigsten Hersteller einigten sich auf MicroUSB als Standardanschluss für ein einheitliches Ladegerät.
Beim Desktop-Rechner lassen sich mit einem hochwertigen und effizientem Netzteil Strom und Geld sparen. Dennoch achten viele PC-Käufer eher auf die Leistung von Grafikkarte, Prozessor oder Festplatte, bevor sie dem Netzteil einen genauen Blick gönnen. Ein Fehler - denn gute Markennetzteil sind nicht nur effizient, sondern sorgen auch für stabilen und sorgenfreien PC-Betrieb.
Apple mal wieder: Der iPhone-Hersteller wird das geplante Universalladegerät für Smartphones in Europa nur indirekt unterstützen. Mittels eines Adapters können Nutzer dieses mit dem Apple Dock Connector-Anschluss verbinden. Vergisst oder verliert der Nutzer den Adapter ist ein Laden mittels des Universalladegerätes nicht möglich.
Automatische Identifizierung: Sony hat ein NFC-basiertes Anschluss-System entwickelt, das der Steckdose sagt, welcher Nutzer versucht, von ihr Strom zu beziehen.
Das V-Man Power Pack von Batterie-Spezialist Varta ist eine Art mobile Steckdose: Der handliche Zusatzakku kann an der Steckdose oder einem USB-Port aufgeladen werden und erhöht die Batterie-Laufzeit von iPhone und Co. deutlich. Im Test hinterlässt das Gadget einen guten Eindruck.
Verbraucher können aufatmen: Ab 2011 gibt es einen europaweiten Standard für Handy-Ladegeräte. Die EU verpflichtet Hersteller ab dann Geräte nur noch mit einem Micro-USB-Stecker auszuliefern. Damit will die Europäische Union nicht nur das Stecker-Chaos im Handymarkt beenden, sondern auch die Umwelt schonen.
Elektroautos haben einen wichtigen Schritt in Richtung Massenmarkt geschafft. Autohersteller und Energiekonzerne einigten sich auf einen Standard-Stecker, mit dem die Batterien der Fahrzeuge aufgeladen werden sollen. 




