Mini-Programme für iOS und Android
Das Handy im Taxi: Die besten Apps für Suche, Kosten und Karten
Der sogenannte Personenbeförderungsschein ist Voraussetzung, um in Deutschland ein Taxi fahren zu dürfen. In Berlin ist der Erwerb deutlich schwieriger als in Paris - immerhin besitzt die Bundeshauptstadt mehr als dreimal so viele Straßen wie die französische Metropole, obwohl dort proportional mehr Menschen leben. Damit haben Taxifahrer natürlich auch dreimal so viele Möglichkeiten, eine falsche Route zu nehmen - oder zumindest einen Weg, der nicht die absolut günstigste Variante für den Fahrgast wäre. Mit der richtigen App entlarven Fahrgäste nicht nur solche Dinge, sondern machen das Taxifahren insgesamt angenehmer.

Inhaltsverzeichnis
- 1Hamburg, Köln und Bonn
- 2Mehr Konkurrenten
- 3Preis und Kontrolle
- 4Im Taxi um die Welt
- 5Fazit
Hamburg, Köln und Bonn
In der Hansestadt Hamburg, wo auch die Netzwelt-Redaktion ihr Büro hat, können Taxigäste ihre Bestellung mit besonders viel Komfort aufgeben: Das Miniprogramm „1TouchTaxi“, das kürzlich in „myTaxi“ umbenannt wurde, macht im Gegensatz zu den anderen Taxi-Apps auch den Anruf bei der Zentrale überflüssig. Die Betreiber haben sich stattdessen folgendes Konzept ausgedacht: Der Anwender lädt sich eine App, die an den Server des Betreibers den aktuellen Standort gemäß GPS-Chip oder manueller Adresseingabe sendet. Für die Taxifahrer gibt es ein leicht abgewandeltes Miniprogramm, das die aktuellen Bestellungen zeigt.

Diese grundsätzlich recht einfache Idee hat die App „myTaxi“ perfektioniert, die für Apple iOS und auch Google Android verfügbar ist. Das Miniprogramm stellt auf einer Karte gleich zu Beginn dar, wo freie Taxen in der Umgebung verfügbar sind - so kann man sofort einschätzen, wie schnell der Fahrer den Anwender abholen kann. Um eine Bestellung aufzugeben, genügt ein Druck auf den großen „Weiter“-Knopf - die Zieleingabe ist nicht unbedingt nötig. In der Bestellansicht fragt die App den Vor- und Nachnamen sowie die Handynummer ab. Auf Wunsch kann der Benutzer direkt angeben, dass er im Taxi mit EC- oder Kreditkarte bezahlen möchte - und so ausschließen, sich es in einem Cash-Taxi ohne Bargeld zu Problemen kommen kann.
Sobald eine Bestellung aufgegeben und vom Fahrer auf seinem Handy bestätigt wurde, wechselt das sogenannte Taxiradar seine Anzeige: Statt alle Taxen in der näheren Umgebung zu listen, stellt es jetzt das aktuelle Taxi, dessen Entfernung und die geschätzte Entfernung dar. Damit muss der Anwender nie mehr zu früh auf die Straße gehen und sinnlos auf das Taxi warten, was besonders bei schlechtem Wetter äußerst unangenehm ist - und der Fahrer muss nicht mehr aussteigen und die Klingel suchen. Neben der Stadt Hamburg ist „myTaxi“ schon in Köln und Bonn nutzbar, bald kommen München und Frankfurt am Main hinzu.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: iOS App, Android, App, Apple iOS und Android App.

Für WP7 Nutzer muss ich Taxi-Taxi loben, hat mir bis jetzt immer ein taxi auf die schnelle gefunden.
ladet euch taxi.eu runter. Hat alle nötigen Funktionen wie Tarifrechner, funktioniert europaweit mit 40.000 angeschlossenen Taxis und es ist KOSTENLOS!!! :-)
Ich benutze die App fairTAXI und bin damit sehr zufrieden. Diese App wurde hier leider nicht erwähnt, obwohl diese im App-Store in der Kategorie Business Class empfohlen wird.