Umgedrehter Bildsensor, Bildstabilisator und Zeitlupenvideos

Canon Ixus 1000 HS im Test: Kompaktkamera mit umfangreicher Ausstattung

Die Canon Ixus 1000 HS soll mit dem eingebauten HS-System auch bei schlechtem Licht gute Aufnahmen mit geringem Bildrauschen anfertigen. Zugleich ermöglicht die Technik schnelle Serienbilder und Zeitlupenvideos. Zusätzlich verfügt die Kamera über einen besonderen Bildsensor, einen Bildstabilisator und nimmt Filme in Full-HD-Auflösung auf.

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Canon Ixus 1000 HS: Ein CMOS-Sensor, wie er in der Canon Ixus 1000 HS steckt stellt unter Kompaktkameras eine Seltenheit dar. Zusammen mit dem HS-System soll er Aufnahmen mit geringen Bildrauschen liefern. Zum Video: Canon Ixus 1000 HS

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Rückseitig belichteter Bildsensor, zehnfacher Zoom und Bildstabilisator
  2. 2Wenige Tasten, fehlende Beschriftung
  3. 3Gute, aber noch nicht perfekte Bilder
  4. 4HDMI-Anschluss, Speicherkarte und Akku getrennt
  5. 5Fazit: Nicht revolutionär, aber trotzdem gut
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Rückseitig belichteter Bildsensor, zehnfacher Zoom und Bildstabilisator

Canon baut in die Ixus 1000 HS einen rückseitig belichteten CMOS-Bildsensor ein. Der so genannte Backlight-Sensor unterscheidet sich von herkömmlichen Chips durch die Anordnung von Leiterbahnen und der lichtempfindlichen Schicht. Auf diese trifft viel mehr Licht, da die Konstruktion umgedreht wurde und die elektrischen Leitungen nun hinter der lichtempfindlichen Schicht liegen und diese keine Schatten mehr auf sie werfen.

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Durch diese Konstruktion verkürzen sich vor allem die Belichtungszeiten, das Bildrauschen nimmt nicht merklich ab. Der Bildsensor der Ixus 1000 HS liefert eine maximale Auflösung von zehn Megapixeln. Seine Fläche von 1/2,3 Zoll entspricht der üblichen Standardgröße bei Kompaktkameras.

Die Brennweite des Objektivs der Ixus 1000 HS reicht umgerechnet ins Kleinbildformat von 36 bis 360 Millimetern und entspricht einem zehnfachen Zoom. Die Linse bewegt sich vergleichsweise langsam, erlaubt so aber eine genaue Auswahl des Bildausschnitts. Ein optischer Bildstabilisator gleicht Kamerabewegungen durch bewegliche Bauteile der Optik aus und hilft dem Fotografen bei schlechten Lichtverhältnissen verwacklungsfreie Bilder aufzunehmen. Der Autofokus stellt Motive in einem gemächlichen Tempo scharf, etwas Zeit kann der Nutzer durch die Aktivierung des kontinuierlichen Autofokus gewinnen.

Mit einem Schieberegler auf der Oberseite der Canon Ixus 1000 HS wählt der Nutzer zwischen drei Aufnahmearten aus. In der Vollautomatik nimmt die Kamera alle Aufnahmeeinstellungen vor. In der Programmautomatik kann der Fotograf zahlreiche Einstellungen selbst vornehmen - Blende und Belichtungszeit bleiben aber auch hier in der Kontrolle des Fotoapparats.

Zusätzlich stehen in der Programmautomatik der Ixus 1000 HS Voreinstellungen für 20 verschiedene Aufnahmesituationen und ein Panorama-Assistent zur Auswahl. Im Film-Modus passt der Nutzer einige Einstellungen für die bewegten Bilder an, oder wählt auch hier einen von vier Effekten wie zum Beispiel die Zeitlupenfunktion oder einen Miniatureffekt aus.

Canon Ixus 1000 HS im Test

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Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Ixus 1000 HS verfügt nur über eine Auflösung von 230.000 Pixeln, bietet aber trotzdem ein gut erkennbares Bild mit ausreichend vielen Details. Die Anzeige dient sowohl als Sucher und zur Bildkontrolle, sie erweist sich als mittelmäßig Blickwinkelabhängig und nach rund 50 Grad je Blickrichtung nimmt die Blickwinkelabhängigkeit stark zu.

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