Über 500 neue Updates
Vorgestellt: Windows 7 Service Pack 1 (Update: Umfrage)
Microsoft hat das Service Pack 1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 für Teilnehmer seines Entwicklerprogramms freigegeben. Neben allen bislang erhältlichen Updates für den Vista-Nachfolger liefert es über 500 weitere Aktualisierungen. Die Server-Variante erhält mit RemoteFX und DynamicMemory zwei neue Funktionen, die die Leistungsfähigkeit von virtuellen Umgebungen verbessern. Netzwelt stellt das Service Pack kurz vor.

Inhaltsverzeichnis
- 1Änderungen unter der Haube
- 2Verbesserte Virtualisierung für Server
- 3Wer braucht das Service Pack 1?
- 4Update 23.02: Service Pack ab sofort verfügbar
Nachdem die Microsoft-Entwickler bereits vor einigen Tagen die Programmierung am Service Pack 1 für beendet erklärt hatten, folgte nun die Veröffentlichung der Update-Sammlung für die Teilnehmer der hauseigenen Entwicklerprogramme MSDN und TechNet. Nutzer, die bereits sehnsüchtig auf das Service Pack 1 für Windows 7 gewartet haben, könnten leicht enttäuscht sein. Das Service Pack enthält neben allen bisher für das Betriebssystem angebotenen Aktualisierungen zwar über 500 bisher unveröffentlichte Updates, diese greifen jedoch ausschließlich unterhalb der Windows-Programmoberfläche.
Änderungen unter der Haube
Die neuen Updates des Service Pack 1 sorgen vor allem für mehr Sicherheit, Leistung und Stabilität. Weitere Verbesserungen betreffen die Stabilität beim Anschließen von Audio-Geräten über HDMI oder die Fähigkeit über den XPS Viewer zu drucken.
Umfrage: Gab es bei Ihnen Probleme mit dem Service Pack?
Erwähnenswerte Geschwindigkeitsschübe beim Boot-Vorgang oder ein schnelleres herunterfahren konnte netzwelt nicht feststellen. Das gleiche gilt für die Arbeitsgeschwindigkeit beim Öffnen von Ordnern oder Dateien.
Verbesserte Virtualisierung für Server
Die Server-Variante von Microsofts Betriebssystem erhält mit dem Service Pack 1 zwei neue Funktionen, die die Leistungsfähigkeit von virtuellen Umgebungen betreffen. RemoteFX sorgt hier für deutlich verbesserte Grafikleistung und Medienwiedergabe. Die DynamicMemory genannte Funktion regelt den Arbeitsspeicherbedarf von virtuellen Betriebssystemen. Die Speicherzuordnung erfolgt, wie der Name bereits verrät, hierbei dynamisch statt statisch. Windows teilt der virtuellen Umgebung bei Bedarf mehr Arbeitsspeicher zu und gibt diesen in Ruhephasen wieder für das Hauptsystem oder andere virtuelle Systeme frei.
Wer braucht das Service Pack 1?
Trotz der für Endanwender nicht offensichtlichen Neuerungen sollten alle Windows 7-Nutzer die Update-Sammlung installieren. Ein Zusatz an Stabilität und Sicherheit hilft sowohl dem Betriebssystem als auch dem Anwender. Das Service Pack 1 für Windows 7 und Windows Server 2008 wird ab dem 22. Februar kostenlos über Windows-Update zur Verfügung stehen.
Update 23.02: Service Pack ab sofort verfügbar
Ab sofort steht das Microsoft Windows 7 Service Pack zum Download bereit. Sie können dieses auch bei netzwelt herunterladen:
Windows 7 Service Pack 1 jetzt herunterladen

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