Cleverer Formfaktor, hohe Preisvorstellung

Das erste 3D-Tablet: LG V900 Optimus Pad im Kurztest

Auch auf dem Mobile World Congress in Barcelona sind Tablet-Computer in aller Munde. Kaum ein Hersteller lässt es sich nehmen, eine Art übergroßes Smartphone zu präsentieren. Nach der Pressekonferenz von LG konnte netzwelt einige Zeit mit dem LG Optimus Pad verbringen, einem Tablet-Computer mit integrierter 3D-Kamera und ungewöhnlichem Formfaktor.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung: Nvidia Tegra 2 und zwei Fünf-Megapixel-Kameras
  2. 2Bildschirm: Hohe Auflösung in zwei Dimensionen
  3. 3Fazit und Einordnung
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Nicht sieben, nicht zehn und erst recht nicht fünf Zoll: Exakt 8,9 Zoll beträgt die Bildschirmdiagonale des neuen LG-Tablets. Damit bringt der südkoreanische Hersteller eine weitere Display-Größe ins Spiel, die bislang noch kein anderer Hersteller auf dem Zettel hatte. Die 22,6 Zentimeter-Diagonale ermöglicht laut LG den optimalen Gehäuseformfaktor, um den Tablet-PC sicher mit einer Hand halten zu können. Da ist was dran: Das LG Optimus Pad liegt tatsächlich so gut in der Hand wie ein sieben Zoll großes Galaxy Tab und muss nicht wie ein Apple iPad mit beiden Händen gehalten werden. 

Die Gehäusegröße ist tatsächlich ein klarer Pluspunkt, denn auch das Tippen auf der virtuellen  Tastatur funktioniert wunderbar und sehr schnell mit zwei Daumen - beim iPad ist dies undenkbar. Doch bevor man sich nun in Schwärmereien verliert sei bereits an dieser Stelle der erste Dämpfer genannt.  Satte 1.000 Euro verlangt LG für das Optimus Pad, wenn es im April diesen Jahres in Deutschland in den Handel kommt. Damit ist es eines der teuersten Tablets überhaupt. Ähnlich wie beim zur Markteinführung sündhaft teuren Samsung Galaxy Tab, darf man aber mit einem stark fallenden Preis nach einigen Monaten rechnen.

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