Fünffacher Zoom, 2,7 Zoll großer Bildschirm und interpolierte HD-Videos
Benq S1410 im Test: Günstige Kompaktkamera mit Bildstabilisator
Benq kehrt zurück: Ab sofort verkauft das Unternehmen aus Taiwan neben Beamern und Monitoren auch wieder Digitalkameras in Deutschland. Zum Start umfasst das Angebot fünf günstige Kompaktkameras, von denen die S1410 zum Test antritt. Sie verfügt unter anderem über einen optischen Bildstabilisator und nimmt Videos in HD-Auflösung auf - allerdings nur hochgerechnet.
Benq DC S1410: Günstige Kompaktkamera: Benq steigt in Deutschland wieder in den Digitalkameramarkt ein. Zu den ersten Modellen gehört auch die rund 100 Euro teure DC S1410, die über einen optischen Bildstabilisator verfügt und HD-Videos aufnimmt. Zum Video: Benq DC S1410
Inhaltsverzeichnis
- 1Standard-Bildsensor und Standard-Brennweite
- 2Zufriedenstellende Bedienung
- 3Nur bei Tages- oder Blitzlicht fotografieren
- 4Akku, Speicherkarte und ein Anschluss
- 5Fazit: Einem geschenkten Gaul ...
Standard-Bildsensor und Standard-Brennweite
Benq baut in die DC S1410, so die ausführliche Produktbezeichnung, einen CCD-Bildsensor ein. Der Chip fällt mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll genauso groß aus wie die Sensoren in den allermeisten Kompaktkameras und liefert eine maximale Auflösung von 14 Megapixeln. Bei Videos reicht es für eine HD-Auflösung.
Das Objektiv verfügt über einen fünffachen Zoom und erfüllt damit die Mindestanforderungen, die ein Käufer an eine aktuelle Kompaktkamera stellen sollte. Die ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite reicht von 26 bis 130 Millimetern. Die Linse bewegt sich sehr schnell. Im Gegensatz dazu arbeitet der Autofokus langsam und benötigt vergleichsweise lange, um ein Motiv scharf zu stellen.
Mit ihren zahlreichen Aufnahmeprogrammen erleichtert die Benq S1410 Einsteigern die Auswahl der passenden Einstellungen bietet mit ihren halbautomatischen Programmen auch Gestaltungsspielraum für erfahrenere Fotografen. Neben einer Vollautomatik und einer "intelligenten Szenen"-Auswahl verfügt die Kamera über eine Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie Voreinstellungen für 19 Aufnahmesituationen, inklusive einer Hilfe für Panoramaaufnahmen.
Benq DC S1410 im Test
Bereits für weniger als 100 Euro wandert die Benq DC S1410 über den Ladentisch.
Das Objektiv bietet einen fünffachen Zoom und verfügt über einen optischen Bildstabilisator.
Das Kunststoffgehäuse bietet nur wenig halt, so dass der Nutzer sie von oben und unten einklemmen muss.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm verfügt nur über sehr kleine Betrachtungswinkel.
Der verwendete Lithium-Ionen-Akku und die SD(HC)-Speicherkarte entsprechen dem aktuellen Standard.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der S1410 dient als Sucher und zur Bildwiedergabe. Seine Auflösung von 230.000 Pixeln reicht für die Auswahl des Bildausschnitts aus, gibt aber nicht alle Details wieder. Die Anzeige erweist sich zudem als stark Blickwinkelabhängig. Egal in welche Richtung der Nutzer die Kamera dreht, spätestens nach zehn Grad erscheint die Darstellung in Falschfarben und nach rund 20 Grad lässt sich das Motiv kaum noch erkennen.
