Erste Eindrücke vom neuen Gaming-Handy
Im Kurztest: Sony Ericsson Xperia Play - das Playstation-Handy
In Barcelona, im Vorfeld des Mobile World Congress, stellte Sony Ericsson mit dem Xperia Play der Öffentlichkeit das erste Highlight der Messe vor. Das war auch dringend nötig, denn in den letzten Monaten saugten Fans und Interessierte bereits jeden verfügbaren Info-Happen aus dem Netz zum Xperia Play auf. Und lange ist es her, dass ein Sony-Ericsson-Smartphone mit solch lang anhaltendem Applaus begrüßt wurde. Netzwelt hatte bereits die Gelegenheit, das "Playstation-Phone" in Barcelona auszuprobieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Gamepad: Ausziehbares Spielvergnügen
- 2Nonstop ohne Unterbrechung: Spiele-Leistung
- 3Preis und Verfügbarkeit
- 4Fazit und Einordnung
Obwohl Sony Ericsson während der Pressekonferenz, auf der mit dem Xperia Neo und Xperia Arc noch zwei weitere Smartphone-Neuheiten vorgestellt wurden, mehrfach betonte, dass das Xperia Play auch eines der "besten Smartphones überhaupt" sei, ist beim Erstkontakt mit dem Playstationphone sofort etwas anderes präsent: Gaming! Das Xperia Play will Sony Ericsson als perfekte Kombination aus Smartphone und Handheld verstanden wissen. Und liegt damit nicht allzu falsch.
Gamepad: Ausziehbares Spielvergnügen
Im zugeklappten Zustand unterscheidet sich die Neuheit nur in wenigen Details von anderen Modellen der Xperia-Reihe. Ein vier Zoll großer, kapazitiver Bildschirm mit einer Auflösung von 480 x 854 Bildpunkten bildet die Oberseite. Schiebt man die beiden Gehäusehälften auseinander, kommt das Prunkstück des Handys zum Vorschein: Die Gaming-Klaviatur. Die typischen Playstation-Controller-Tasten dürften Spielern bekannt vorkommen, denn das Layout entspricht fast exakt dem der PS-Controller.
Auch die zwei rückseitigen Schultertasten hat Sony Ericsson nicht vergessen. Im direkten Vergleich zu klassischen PS-Controllern sind die zwei kreisförmigen Flächen in der Mitte des Joypads neu. Sony Ericsson spricht hier von analogen Controllern, die nicht bei allen Spielen zum Einsatz kommen. Etwas irritierend ist die Tatsache, dass es sich hierbei um topfebene, kreisrunde Flächen handelt, die nicht blind zu ertasten sind. Schnell geraten die Finger daher unbewusst über diese Sensorflächen hinaus.
Davon abgesehen finden die Finger fast automatisch ihre richtige Positionen am Xperia Play. Der rechte Daumen kontrolliert die Playstation-Tasten "Kreis", "Viereck", "Kreuz" und "Dreieck". Der linke Daumen fliegt über das digitale Steuerkreuz. Die Schultertasten erreicht der Spieler am leichtesten mit den beiden Zeigefingern. Der Vorteil: In dieser Position bleibt das gesamte Display einsehbar und wird nicht durch die Hand verdeckt - ein echter Gewinn im Vergleich zu den meisten bislang erhältlichen Gaming-Handys.
Aufgrund des verwendeten, leichten Kunststoffes droht auch nicht die Gefahr, das Handy könnte nach längerem Einsatz nach vorne "überkippen". Dennoch dürfte sich das Smartphone mit einem Gewicht von 175 Gramm in der Hosentasche bemerkbar machen. Die Verarbeitung und der Qualitätseindruck deckt sich mit dem von bislang erhältlichen Modellen der Xperia-Reihe.
Die Druckpunkte der einzelnen Tasten könnten für den Geschmack des Testers deutlicher ausfallen, was vor allem an dem sehr geringen Hub liegt. Im kurzen Test fiel dies vor allem bei der unten liegenden X-Taste auf. Dafür dürften die Drücker allerdings auch energischen Spielerhänden auf Dauer standhalten, denn insgesamt hinterlässt das Gamepad einen robusten Eindruck.
Sony Ericsson Xperia Play mit anderen Produkten vergleichen
Informationen zu Sony Ericsson Xperia Play
Auf der Sony Ericsson Xperia Play Produktseite finden Sie weitere Informationen, wie technische Daten, Zubehör, aktuelle Preise oder weitere Vergleiche mit Konkurrenz-Produkten.


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