Über 23.000 Fans in drei Tagen

Magath auf Facebook: Schalke-Trainer sucht Dialog mit Fans

Fuball-Trainer Felix Magath von Bundesligist Schalke 04 hat als einer der ersten Bundesliga-Trainer eine eigene Facebook-Fanseite eröffnet. Hier will Magath mit den Fans über die Auftritte seiner Elf und getätigte Transfers diskutieren.

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Der Facebook-Auftritt von Felix Magath. (Bild: Screenshot)
Der Facebook-Auftritt von Felix Magath. (Bild: Screenshot)
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Seit Mittwoch, 9. Februar, ist die Seite im Netz und die Resonanz bahnbrechend: Über 23.000 Nutzer hat Magath in dieser kurzen Zeit bereits dazu gebracht, den "Gefällt mir"-Button zu drücken. Damit liegt der Schalke-Trainer zwar noch weit hinter Popstars wie Lady Gaga, die mittlerweile über 20 Millionen Facebook-Mitglieder hinter sich versammelt, zurück. Dafür hat er aber in nur drei Tagen bereits halb so viele Facebook-Nutzer erreicht wie die Deutsche Bahn mit ihrer Chefticket-Kampagne im vergangenen Jahr.

Anders als die Deutsche Bahn verkauft Magath über Facebook nicht etwa günstigere Eintrittskarten zu den diese Saison oftmals wenig ansehnlichen Spielen seiner Mannschaft, sondern spricht vielmehr in kurzen Videobotschaften zu den Fans. Darin erklärt er dann, warum er nach Schalke gekommen ist, was Fans und Verein tun können um Nationaltorwart Manuel Neuer zu bewegen sein Vertrag zu verlängern, oder verrät, dass er bei der Betreuung des Facebook-Profils noch Hilfe braucht.

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Spärliche Inhalte

Zwei dieser Botschaften sind bereits online, weitere sollen folgen. Ansonsten gibt es auf der Seite wenig zu entdecken. Schreiben kann der Nutzer an die Pinnwand nicht, nur Magaths Einträge kommentieren. Davon gibt es insgesamt drei. Fotos sind bis auf das Profilbild Mangelware. Die Fans saugen die wenigen Infohappen aber förmlich auf: Jeder der drei Einträge hat über 1.000 "Gefällt mir"-Klicks bekommen und mindestens 600 Kommentare nach sich gezogen. Magaths letzte Botschaft haben sogar fast 1.200 Fans kommentiert, in denen sich auch unerwartet viel Zuspruch für den Trainer findet. Zuletzt stand Magath in der Kritik, die Meinung der Fans zu ignorieren und wie ein Despot den Verein, bei dem er nicht nur als Trainer, sondern auch als Manager beschäftigt ist, zu führen.

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