Zwölffacher Zoom und optischer Bildstabilisator
Canon Powershot SX130 IS im Test: Kompaktkamera mit großer Brennweite
Die Canon Powershot SX130 IS verspricht viel Brennweite für wenig Geld: Das Objektiv der Kompaktkamera verfügt über einen zwölffachen Zoom und einen optischen Bildstabilisator. Trotzdem kostet sie deutlich weniger als 200 Euro. Der niedrige Preis legt nahe, dass der Hersteller an einigen Stellen gespart haben muss.
Canon Powershot SX130 IS: Kompaktkamera mit großem Zoom - Die Canon Powershot SX130 IS verfügt über ein Objektiv mit einer ins Kleinbildformate umgerechnete Brennweite von 28 bis 336 Millimetern. Die Bedienung soll Neulinge und erfahrene Fotografen zufrieden stellen. Zum Video: Canon Powershot SX130 IS
Inhaltsverzeichnis
- 1Große Brennweite und Standard-Bildsensor
- 2Einfache Bedienung mit umfangreicher Kontrolle
- 3Bildrauschen zerstört gute Bildqualität
- 4AA-Batterien und nur ein Anschluss
- 5Fazit: Viel Zoom für wenig Geld
Große Brennweite und Standard-Bildsensor
Canon baut in die Powershot SX190 IS den Kompaktkamera-Standard-Bildsensor ein. Der CCD-Chip verfügt über eine Größe von 1/2,3 Zoll und liefert Fotos mit bis zu 12,1 Megapixeln sowie Videos in HD-Auflösung. Die Verarbeitung der Bilddaten übernimmt ein Digic-4-Bildprozessor.
Das Objektiv bietet dem Fotografen einen zwölffachen Zoom. Die ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite reicht von 28 bis 336 Millimetern. Die Linse bewegt sich zügig und der Autofokus findet schnell einen oder mehrere Punkte zum Scharf stellen. Ein optischer Bildstabilisator sorgt dafür, dass der Nutzer auch bei längeren Belichtungszeigen Fotos ohne Unschärfe aufnehmen kann.
Die Canon Powershot SX130 IS bietet dem Nutzer zahlreiche Aufnahmeprogramme. Die Auswahl reicht von einer Vollautomatik über Szenenprogramme mit abgespeicherten Voreinstellungen und halbautomatischen Programm-, Zeit- und Blendenautomatiken bis zu einer komplett manuellen Steuerung.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite ersetzt den optischen Sucher und dient zur Wiedergabe der Aufnahmen. Die Anzeige mit einer Auflösung von nur 230.000 Pixeln erlaubt die bequeme Auswahl des Bildausschnitts, ist jedoch stark Blickwinkelabhängig. Schon nach etwa zehn Grad verfälschen sich die Farben und nach rund 45 Grad lässt sich auf dem Monitor nichts mehr erkennen.
Canon Powershot SX130 IS im Test
Das Objektiv verfügt über einen zwölffachen Zoom. Die Brennweite reicht von 28 bis 336 M
Der drei Zoll große Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 230.000 Pixeln.
Canon legt der Kamera keinen Akku bei. Der Fotograf muss selber Akkus oder Batterien vom Typ AA kaufen.
Einfache Bedienung mit umfangreicher Kontrolle
Die Bedienung der Canon Powershot SX130 IS erfolgt mit den Fingern der rechten Hand. Seine Linke benötigt der Fotograf nur um die Kamera zu stabilisieren und das Blitzlicht zu öffnen. Die einzelnen Tasten weisen klare Druckpunkte auf, nur das Moduswahlrad könnte ein wenig leichtgängiger sein.
Über den Vier-Wege-Steuerring erreicht der Fotograf die Auswahlmenüs für das Blitzlicht, den Selbstauslöser, die Fokusart und die Lichtempfindlichkeit direkt. In der Mitte des Drehrings befindet sich die "Func.Set"-Taste mit dieser öffnet der Nutzer eine Seitenleiste, in der sich je nach Aufnahmeprogramm weitere Einstellungen unkompliziert ändern lassen.
Über weitere Tasten schaltet der Fotograf bei der Powershot SX130 IS die Gesichtserkennung an, verstellt die Belichtungskorrektur, verändert das Erscheindungsbild des Displays und gelangt in das übersichtliche Hauptmenü mit seinen zwei Untermenüs.
Die Auswahl von Blende und Belichtungszeit im manuellen Aufnahmeprogramm erfolgt über den Drehring und die Belichtungskorrekturtaste. Dies Lösung erweist sich im Test als stark gewöhnungsbedürftig, da der Nutzer anfangs öfter aus Versehen auf den Steuerring drückt und ihn nicht nur dreht.
