Mobile Vernetzung steht im Mittelpunkt
Gadget-Globus: BMW zeigt das Auto der Zukunft
Auf dem Genfer Autosalon im März wird BMW eine Roadsterstudie vorstellen, die die Möglichkeiten der mobilen Vernetzung zeigen soll. BMW stellt dabei die aktuellen und künftigen Entwicklungen von ConnectedDrive vor.
Bei ConnectedDrive geht es um die Optimierung der Sicherheit, der Infotainmentnutzung und des Komforts. Bei der zweisitzigen Roadsterstudie "Vision ConnectedDrive" werden die drei unterschiedlichen Bereiche farblich mit Hilfe von LED-Leuchtbändern voneinander abgegrenzt.
Rot steht für Sicherheit
Sicherheit ist die zentrale Ebene. Sie symbolisiert die Interaktion von Fahrer und Unwelt und wird mit roten Lichtleitern gekennzeichnet. Zu diesem Bereich zählt zum Beispiel ein Head-Up-Display mit Augmented-Reality-Elementen. So soll das reale Straßenbild durch die Projektion dreidimensionaler Informationen und Symbole mit den virtuellen Inhalten verschmelzen.
Dem Fahrer werden hier zu Beispiel die Geschwindigkeit und die Navigation-Funktionen angezeigt. Außerdem gibt es noch ein frei programmierbares Kombi-Instrument in der Hutze. Sensoren, die in die Scheinwerfer und Heckleuchten eingebaut wurden, helfen bei der Beobachtung des Verkehrs und der Umwelt.
Infotainment und Komfort in Blau und Grün
Der Bereich des Infotainments wird blau dargestellt und soll eine Kommunikationsebene zwischen Fahrer und Beifahrer schaffen. Der Beifahrer besitzt mit dem Passenger Information Display hierfür eine eigene Anzeige, das er mit einer Berührung aktivieren kann. Dadurch erhält er online empfangene Informationen oder Adressangaben der Navigation, die er bei Bedarf an das Kombi-Instrument des Fahrers weiterleiten kann.
BMW Vision ConnectedDrive
Auf dem Genfer Autosalon präsentiert BMW seine Roadsterstudie. (Bild: BMW)
Der Bereich "Sicherheit" wir mit roten Lichtbahnen symbolisiert und betrifft vor allem den Fahrer. (Bild: BMW)
Der Infotainment-Bereich schafft eine Kommunikationsebene zwischen Fahrer und Beifahrer. (Bild: BMW)
Die grünen Lichter stehen für den Komfort und die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Umgebung. (Bild: BMW)
In den Scheinwerfern sind Sensoren integriert, die den Verkehr und die Umwelt beobachten. (Bild: BMW)
Bei der letzten Ebene, dem Komfort, geht es um die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Umgebung. Grüne Lichtleiter, die den ganzen Fahrzeugbereich umfassen, sollen diesen Bereich symbolisieren. Statt Außenspiegel werden Antennen eingesetzt, die Informationen nach außen senden und mobiles Internet, Verkehrsdaten und Daten für die Navigation empfangen können. Diese Informationen werden dann ins Wageninnere geleitet.
BMW hat eine eigene Internetseite zu der Konzeptstudie angelegt, die unter diesem Artikel in den "Links zum Thema" zu finden ist. Hier werden in etwa zwei Wochen nähere Informationen zu Vision ConnectedDrive veröffentlicht.
