App-Überblick: Sicheres Reisen und schnelle Hilfe auf dem Handy
Medizin: Mensch und Tier
Ein Großteil der Notfälle im Ausland dreht sich um medizinische Belange: Beginnend bei kleinen Schnittwunden, die man doch besser von einem fachkundigen Arzt begutachten lassen möchte, bis zu sehr ernsthaften Verletzungen wie einem gebrochenen Bein beim Skifahren sind viele Situationen denkbar. Sicher haben nur die wenigsten Anwender noch die Regeln aus dem Erste-Hilfe-Kurs parat, der Jahre zurück liegt - zum Glück gibt es eine entsprechende App von Intranda Software für 0,79 Euro. Das Miniprogramm führt den Nutzer Schritt für Schritt von der Bewusstseins- und Pulskontrolle zur Sicherstellung der Atmung und stabilen Seitenlage. Dabei unterscheidet die iOS-App sogar noch zwischen Erwachsenen und Kindern.

Im App Store und Android Market gibt es eine ganze Reihe ähnlicher Anwendungen. Einige Versicherungen, wie zum Beispiel die Provinzial, bieten ihre Apps auch kostenlos an - jedoch steht dabei dann nicht der Einsatz während eines Notfalls als vielmehr der Lerneffekt im Vordergrund. Natürlich helfen moderne Smartphones nicht nur dem Menschen, sondern auch seinem besten Freund: Mit "Erste Hilfe für Hunde" ist es auch im Urlaub möglich, den geliebten Vierbeiner etwa beim Tritt in Scherben am Strand richtig zu versorgen. Dabei listet die App nicht nur Tipps bei Krampfanfällen, Knochenbrüchen, Wunden und Blutungen, Bissverletzungen oder einer Magendrehung sondern auch noch zu inneren Verletzungen auf. Spätestens diese muss sich aber dringend ein fachkundiger Tierarzt ansehen, den die Anwendung über den "Wohin?"-Reiter auf einer Landkarte anzeigt.






