3D-Effekte und neue Oberfläche
Google: Honeycomb katapultiert Android in iPad-Sphären
Im Smartphone-Bereich konnte Google mit Android Apple bereits Paroli bieten. Doch im Tablet-Sektor hatte das Unternehmen bislang keine Antwort auf das iPad parat. Das soll sich nun mit der neuen Version 3.0, Codename Honeycomb, ändern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Tablet-optimierte Oberfläche
- 2Renderscript bringt 3D-Power für Android
- 3Prominente Partner kündigen optimierte Apps an
- 4Erste Geräte voraussichtlich ab April
- 5Was wird aus Android 2.x Tablets?
- 6Fazit: Grundlage für ein Duell auf Augenhöhe
Tablet-optimierte Oberfläche
Die neue Oberfläche von Android hat Google bereits vor wenigen Tagen vorgestellt, als das Unternehmen Entwicklern Zugriff auf die Programmier-Werkzeuge von Honeycomb gab. Dreh- und Angelpunkt ist hierbei die Statusleiste am unteren Bildschirmrand. Ähnlich wie die Windows-Taskleiste ist sie in zwei Bereiche aufgeteilt. Links findet der Nutzer Buttons zum Navigieren. Neu ist dabei der Multitasking-Button, der eine Liste aller geöffneten Anwendungen zeigt, so dass der Nutzer bequem mit einem Fingerwisch zwischen ihnen wechseln kann.
Rechts befindet sich der Benachrichtigungsbereich, in dem der Nutzer nicht nur die Uhrzeit sieht, sondern zum Beispiel auch ob neue E-Mails vorliegen. Da die Leiste mit ihren Navigationsbutton fast permanent am unteren Bildschirmrand zu sehen ist, werden die von Android-Smartphones bekannten physikalischen Navigationstasten überflüssig. Die ersten Hersteller haben bereits Tablets ohne diese Tasten gezeigt. Am oberen Bildschirmrand gibt es zudem eine Aktionsleiste, über die der Nutzer je nach App Zugriff auf unterschiedliche Funktionen erhält.
Renderscript bringt 3D-Power für Android
Wer durch die Menüs von Android 3.0 blättert, wird überall auf 3D-Animationen stoßen. Im Musikplayer blättern Sie in einer dreidimensionalen Coverflow-Ansicht durch Ihre gespeicherten Musik-Alben, die Seiten von eBooks schlagen effektvoll um und selbst das Videoportal YouTube erscheint in einem schicken neuem 3D-Design. Verantwortlich für diese grafischen Ergüsse ist eine neue Grafik-Engine namens Renderscript.
Android 3.0 im Detail
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Bild vergrößern Die neue Android-Oberfläche bietet eine Statusleiste am unteren Bildschirmrand. (Bild: Screenshot) - Bild 2 von 19
Bild vergrößern Über den rechten Button erhält der Nutzer eine Liste der offenen Apps und kann bequem zwischen Ihnen hin- und herwechseln. (Bild: Screenshot) - Bild 3 von 19
Bild vergrößern Auch die Widgets hat Google überarbeitet. (Bild: Screenshot) - Bild 4 von 19
Bild vergrößern Über die Statusleiste erhält der Nutzer auch Benachrichtigungen über E-Mails oder andere Nachrichten. (Bild: Screenshot) - Bild 5 von 19
Bild vergrößern Insgesamt stehen fünf Startbildschirme zur Verfügung. (Bild: Screenshot) - Bild 6 von 19
Bild vergrößern An Hand der neuen Gmail-App zeigt Google das Apps nun in Bereiche aufgeteilt sind. (Bild: Screenshot) - Bild 7 von 19
Bild vergrößern Diese können beliebig ein- und ausgeblendet werden. Wird eine E-Mail ausgewählt verschwindet beispielsweise die Ornderübersicht. (Bild: Screenshot) - Bild 8 von 19
Bild vergrößern In der Aktionsleiste am oberen Bildschirmrand werden je nach Applikation und Auswahl verschiedene Optionen angezeigt. (Bild: Screenshot) - Bild 9 von 19
Bild vergrößern Auch die Kamera-Applikation hat Google überarbeitet. Einstellungen sollen nun leichter getätigt werden können. (Bild: Screenshot) - Bild 10 von 19
Bild vergrößern Zudem kann der Nutzer auch die Front-Kamera ansteuern. (Bild: Screenshot) - Bild 11 von 19
Bild vergrößern Eigentlich ist diese aber für Videochats gedacht. (Bild: Screenshot) - Bild 12 von 19
Bild vergrößern Dank der 3D-Engine Renderscript erwarten den Nutzer bei Android 3.0 schicke 3D-Effekte. (Bild: Screenshot) - Bild 13 von 19
Bild vergrößern Auch YouTube präsentiert sich nun im 3D-Design. (Bild: Screenshot) - Bild 14 von 19
Bild vergrößern Renderscript sorgt auch beim Umblättern in einem eBook für geschmeidige Animationen. (Bild: Screenshot) - Bild 15 von 19
Bild vergrößern Monster Madness wurde von Playstation 3 auf Android 3.0 portiert. (Bild: Screenshot) - Bild 16 von 19
Bild vergrößern In Great Battles liefert sich der Spieler Schlachten mit hunderten von Einheiten. (Bild: Screenshot) - Bild 17 von 19
Bild vergrößern CNN veröffentlicht für Android Tablets seinen iReport. (Bild: Screenshot) - Bild 18 von 19
Bild vergrößern Nutzer können mit dem Tablet aufgenommene Fotos oder Videos über die App direkt an CNN senden. (Bild: Screenshot) - Bild 19 von 19
Bild vergrößern Auch bei Google geht es nicht ganz ohne Produkte aus Cupertino wie dieses Macbook während der Präsentation zeigt. (Bild: Screenshot)
Zu was die neue Engine fähig ist, zeigte Thomas Williamson von War Drum Studios mit den Spielen Monster Madness und Great Battles. Beide Titel spielen in einer 3D-Umgebung: Monster Madness ist dabei ein Hack- and Slay-Rollenspiel im Stile von Diablo, das von Sonys Playstation 3 für Android portiert wurde. Neben einer Masse an Monstern bietet das Spiel auf dem Tablet auch eine zerstörbare Umgebung. Bei Great Battles spielt der Spieler dagegen in einem 3D-Strategiespiel historische Schlachten mit hunderten von animierten Einheiten nach.
Testbericht: Samsung Galaxy Tab
Samsung präsentierte auf der IFA Anfang September mit dem Galaxy Tab seinen iPad-Rivalen. Rund einen Monat später kommt das Gerät nun in die Läden. Netzwelt prüfte das Galaxy Tab zum Verkaufsstart auf Herz und Nieren und fand einige Schwachstellen. ~ Jan Kluczniok
Kompletten Testbericht lesen oder Video anschauen

Motorola und HTC gehören zu den ersten Herstellern, die auf der CES einen Tablet-Computer auf Basis der neuen Android-Version Honeycomb vorstellen werden. Erste Details zu den Xoom und Scribe genannten Geräten kursieren bereits im Netz.
Auf der CES hat Google eine erste Vorschau von Android 3.0 gezeigt. Die neue Version wurde speziell für Tablets entwickelt. Wann Honeycomb rauskommt ist allerdings noch nicht bekannt.
Trotz zahlreicher Unkenrufe: Das Motorola Xoom verkauft sich besser als erwartet und erzielt gegenüber dem iPad zumindest einen Achtungserfolg.
Google stellt mit Android 3.1 eine überarbeitete Honeycomb-Version vor. Neben bislang vermissten Funktionen rüstet die neue Version auch eine Vielzahl von Peripherie-Geräten sowie Funktionen für Business-Nutzer nach.
Nutzer des Motorola Xoom erhalten in den USA bereits das Update auf Android 3.2. Die neue Version des Tablet-OS unterstützt nun auch 7-Zoll-Displays. Zudem gibt es eine neue Zoom-Funktion für Smartphone-Apps.
Android 3.2 ist nun offiziell von Google vorgestellt worden. Die neue Version bringt nur wenige Neuerungen mit sich. Nutzer älterer 7-Zoll-Tablets können sich aber auf ein Update freuen. Denn Honeycomb ist nun auch für diese Bildschirmgröße optimiert.
Nach der Veröffentlichung der neuen Modelle Nexus 4 und Nexus 10 rollt Google Android 4.2 nun auch für das Galaxy Nexus aus. Die Geräte Nexus S und Motorola Xoom werden dagegen die neue Version nicht erhalten.





Beiträge
insgesamt 2 Beiträge@lächerlicher_titel: Der Text stützt sich nicht nur auf Quellen von CNN und Google. Ein Teil der Redaktion hat das Betriebssystem schon in Las Vegas auf der CES ausprobiert. Dabei war der erste Eindruck mehr als...
so einen lächerlichen titel habe ich ja schon lange nicht auf netzwelt gelesen. tut mir leid. dazu kommt, dass sich alles auf quellen von google und cnn stützt. ihr habt selbst das system noch nicht...