Stark im Multimedia-Segment
Adobe: Kurztest aller Bestandteile der Creative Suite 5
Adobe Systems ist seit jeher einer der wichtigen Hersteller von Werkzeugen für die Bearbeitung von Bildern, Musik und Filmen. Dabei hat das komplett auf die digitale Welt ausgerichtete Unternehmen eigentlich einen analogen Ursprung: Einer der Gründer von Adobe Systems, John Warnock, war Angestellter bei Xerox und hat dort an Technologien für Druck- und Dokumentenverwaltung geforscht. Weil sein Arbeitgeber die Erfindung PostScript nicht nutzen wollte, machte sich Warnock kurzerhand selbstständig - und hat damit eine der erfolgreichsten IT-Firmen der Welt gegründet.
Das Angebot von Adobe besteht aus eigenen Programmen und solchen Anwendungen, die nach der Übernahme von Macromedia im Jahr 2005 dazugekommen sind. Die wichtigsten Produkte werden in der Creative Suite zusammengefasst, die das unbestrittene Flagschiff im Angebot von Adobe bildet. Neben der Creative Suite Master Collection, die alle hier vorgestellten Programme umfasst, gibt es noch die Versionen Design Standard, Design Premium, Web Premium und Production Premium. Die Preise reichen dabei von 1.800 Euro (Design Standard) bis 3.300 Euro (Master Collection).
Adobe Acrobat
Das Programme Adobe Acrobat ist in der Creative Suite nur in Version 9 enthalten, derzeit gibt es aber bereits die Ausgabe Acrobat X. Besitzer einer alten Ausgabe können für einen stark reduzierten Lizenzpreis aber ein Update erwerben. Acrobat ist das ultimative PDF-Werkzeug, das etwa auch eine digitale Signatur erlaubt.

Bessere Zusammenarbeit in Teams und vor allem bessere Integration von Web-Funktionen waren die Hauptziele der Entwickler bei Adobes Creative Suite 5. Damit hat sich das Programm endgültig vom klassischen Desktop-Boliden zur webzentrierten Software gewandelt.
Wer als Webdesigner oder professioneller Grafiker arbeitet, kommt nur schwer an dem Programmpaket aus dem Hause Adobe vorbei. Mit der jüngsten Aktualisierung erhält die Creative Suite ein kleines Update, bevor die nächste große Version 6.0 vermutlich Mitte 2012 erscheint. Netzwelt stellt die Creative Suite 5.5 vor.
Adobe bringt fünf neue Anwendungen für Android- und iOS-Tablet-PCs heraus. Damit werden Nutzer künftig ihre Photoshop-Bildbearbeitungen mit den Fingern vornehmen können. Außerdem stellte das Unternehmen einen eigenen Cloud-Service vor.
Adobe hat sechs Apps für Android-Tablets veröffentlicht. Darunter auch eine Touch-Version von Photoshop. Nutzer von Apples iPad müssen sich bis 2012 gedulden, dann sollen auch entsprechende iOS-Gegenstücke erscheinen.
Adobe hat seine eigene Creative Cloud vorgestellt. Mit einer Mitgliedschaft können unter anderem Anwendungen der neuen Adobe Creative Suite 6 heruntergeladen und installiert werden.
Adobe Creative Suite bietet unter anderem Verbesserungen bei PhotoShop, InDesign und Illustrator. Abonnenten der Adobe Cloud können sämtliche neue Funktionen herunterladen und installieren.
Adobe stellt sein Software-Paket Creative Suite 2 gratis zur Verfügung. Zum Umfang gehören unter anderem Photoshop, InDesign und Acrobat Pro. Der Download ist auch ohne Adobe ID möglich.




