Sie sind hier:
 

All-in-One-Rechner und HiFi-Anlage: Multimedia-Hardware fürs Büro
Tipps für den Einkauf

von Alexander Zollondz Uhr veröffentlicht

Diesen Artikel weiterempfehlen
SHARES

Wenn ein neuer Recher fürs Home Office her muss, kann man sein Büro gleich zum Multimedia-Zimmer aufrüsten. Netzwelt hilft dabei - und stellt interessante Geräte vor.

Im Büro steht Arbeit im Mittelpunkt. Wer zur Abwechslung ein anspruchsvolles Spiel starten oder einen HD-Film abspielen will, benötigt einen entsprechend ausgestatteten Rechner. Netzwelt stellt Multimedia-Lösungsmöglichkeiten fürs Büro vor.

Der Rechner im Home Office ist schon nicht mehr der Neueste - bei 720p-Filmen dreht der Lüfter derart laut auf, dass es kaum auszuhalten ist. Außerdem unterstützt der 17 Zoll-Bildschirm nicht die volle Auflösung und das Netbook taugt auch nicht als Alternative zum Anschauen des HD-Films.

Also hilft nur noch, das Büro mit neuer Hardware auszurüsten. Netzwelt hilft dabei mit einigen Einrichtungsideen - vom Notebook bis zur HiFi-Anlage. Peripherie-Lösungen für den zentralen Rechner wie Drucker oder externe Festplatten bleiben in diesem Text außen vor.

Sony Vaio All-in-One-Rechner der L-Serie lässt sich mit einem Blu-ray-Laufwerk konfigurieren. (Quelle: Sony)

Alles in einem Gerät: All-in-One-Rechner

Wer im Büro Platz sparen möchte, sollte über die Anschaffung eines All-in-One-Rechners nachdenken. Sonys Vaio L-Serie bietet mit konfigurierbarem Full HD-Display und Blu-ray-Player beste Voraussetzungen fürs Multimedia-Erlebnis im Büro. Dank Intel Core 2 Duo oder Quad-Prozessor sind die Rechner auch fürs Spielen zwischendurch geeignet. WLAN, Bluetooth, HDMI- und USB-Anschlüsse sind auch mit an Bord. Als Alternative zur Steuerung per Tastatur und Maus ist der All-in-One-Rechner von Sony auch per Touchscreen steuerbar.

Die Sony-Hardware ist in mehreren Konfigurationen erhältlich, die Preise beginnen ab rund 1.200 Euro (UVP) und enden bei knapp 1.700 Euro für das teuerste Modell. Im netzwelt-Test von 2009 konnte sich eine Vorgängerreihe der aktuellen Sony All-in-One-Rechner gegen die Konkurrenten aus dem Hause HP und Dell behaupten.

Multimedia-Einrichtung fürs Büro

Zurück XXL Bild 1 von 9 Weiter Bild 1 von 9
Sonys Vaio All-in-One-Rechner der L-Serie besitzt ein berührungsempfindliches Display und lässt sich mit Blu-ray-Laufwerk konfigurieren. Die Preise hängen von der Ausstattung ab und beginnen bei rund 1.200 Euro. (Bild: Sony)

iMac für Apple-Fans

Auf den Sony-Rechnern läuft das Betriebssystem Windows 7. Wer mit der Microsoft-Welt unzufrieden ist, installiert auf den Computern eine Linux-Distribution oder wechselt zur Mac-Plattform. Wenn letzteres in Frage kommt, empfiehlt netzwelt die Anschaffung eines Apple iMac mit 21,5 Zoll oder  - besser - mit 27 Zoll-Bildschirm. Die All-in-One-Rechner aus Cupertino überzeugen mit schnellen Intel Core i3-Prozessoren in dem kleineren Modell und Quad-Core Intel Core i5 im 27-Zoll-Gerät, ATI-Grafik, hochwertigem IPS-Panel und elegantem Aluminium-Look. Blu-ray-Laufwerk und Touch-Steuerung fehlen allerdings. Apple iMacs sind ab rund 1.200 Euro erhältlich, in der teuersten Konfiguration zahlen Interessierte um die 2.000 Euro.

Wer schon einen hochauflösenden Monitor sein Eigen nennt, aber mit seinem Desktop-Rechner unzufrieden ist, kann auch zum kleinen Nettop-Rechner greifen. Vorteil: Die Rechner nehmen wie die All-in-One-Rechner auf dem Schreibtisch kaum Platz weg. Unser Tipp, der Asus Eee Box EB1501, kann hinterm Monitor befestigt werden und bleibt so unauffällig.

Toshiba Qosmio X500: ausgestattet mit Harman Kardon-Boxen, wahlweise auch mit Blu-ray-Laufwerk. (Quelle: Toshiba)

Nettop als Alternative

Dank Nvidia Ion-Chip spielt die Eee Box hochauflösende Inhalte flüssig ab. Mit dem Intel Atom-Prozesor N330 mit 2 x 1,6 Gigahertz an Bord dürfte auch ausreichend Rechenleistung für Browser-Games und weniger anspruchsvolle Games zur Verfügung stehen. Bei leistungshungrigen Spielen muss allerdings über den Einsatz anderer Rechner nachgedacht werden.

Das Asus-Gerät besitzt kein Blu-ray-Laufwerk, auf einen eingebauten TV-Tuner muss ebenfalls verzichtet werden. Im netzwelt-Test überzeugte das Gerät aber mit seinen vielseitigen Schnittstellen (unter anderem sechs USB-Ports, HDMI-, eSATA- und LAN-Anschluss, schnelles WLAN nach n-Standard), guter Rechenleistung und niedrigem Stromverbrauch. Die Asus Eee Box Eb1501 ins in Weiß und Schwarz mit 250 Gigabyte-Festplatte ab rund 400 Euro erhältlich.

Multimedia-Notebook von Sony oder Toshiba

Als Alternative zum All-in-One-Rechner und Nettop empfiehlt netzwelt ein Multimedia-Notebook wie das Sony Vaio F13E. Die Vaio F-Serie ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich und überzeugte im netzwelt-Test schon in der günstigsten Variante mit enormer Rechenkraft. Hochauflösende Videos spielt das Gerät auf dem HD-Display flüssig ab; wer Blu-ray-Discs zum Laufen bringen will, kann das Notebook auch mit einem entsprechenden Laufwerk oder Brenner konfigurieren.

An Anschlüssen sind neben HDMI-, eSATA- auch schnelle USB 3.0-Ports integriert. WLAN wird ebenfalls unterstützt. Im Test gefielen die vielseitigen Schnittstellen, die gute Verarbeitung und die angenehme Bedienung. Da der Akku aber schnell schlapp macht, eignet sich das geteste Sony-Notebook Vaio F13E eher nur für den stationären Einsatz. Das Gerät ist für rund 1.000 Euro (UVP) erhältlich, mit besserer Konfiguration, etwa mit Blu-ray-Laufwerk, stärkeren Intel Core-Prozessor und größerer Festplatte werden bis zu 2.000 Euro fällig.

Tablet-PCs: die Welle rollt

Eine Alternative zum Sony-Notebook stellt die Toshiba-Reihe Qosmio X500 dar. Mit an Bord sind ein 18,4 Zoll großes Display mit wahlweise HD oder Full HD-Auflösung, Intel Core i7-Prozessor, Nvidia GeForce-Grafikchip und Harman Kardon-Lautsprechersystem. In den meisten Konfigurationen steht auch ein Blu-ray-Laufwerk zur Verfügung. Die Preise liegen zwischen 1.549 und rund 2.200 Euro (UVP).

Tablet-PCs haben sich auf dem Markt als neue Gerätekategorie etabliert. Nahezu jeder Hersteller springt jetzt auf die Welle auf - so wurden auf der CES 2011 in Las Vegas dieses Jahr schätzungsweise zwischen 40 und 80 Tablet-PCs vorgestellt. Wer sein Büro mit einem Flachrechner für den Multimedia-Konsum aufrüsten will, sollte auf erste ausführliche Tests der neuen Geräte warten.

Schick und flach: Samsung Galaxy Tab

Bis dahin empfiehlt netzwelt das Samsung Galaxy Tab, das in der Redaktionen einen guten Eindruck hinterließ. Das Galaxy Tab ist ein echtes Multifunktionsgerät und ermöglicht wie viele andere Tablets auch das mobile Surfen im Internet, den Abruf elektronischer Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, die Wiedergabe von HD-Inhalten, Telefonieren, Gaming und Navigation per GPS.

Im Gegensatz zu anderen Flachrechnern hat Samsung ein sieben Zoll-Display im Galaxy Tab verbaut. Integriert ist eine 3 Megapixel-Kamera und eine zweite Kamera für Videotelefonie. Neben schnellen WLAN unterstützt der Flachrechner auch die Mobilfunkstandards HSDPA und HSUPA. Samsungs Flachrechner ist ohne Vertrag für rund 500 Euro im Internet zu haben, als subventioniertes Provider-Modell sinkt der Preis je nach abgeschlossenen Vertrag auf null Euro.

Kleine HiFi-Anlage mit iPod-Dock: Yamaha-System MCR-140. (Quelle: Yamaha)

HiFi-Anlage sorgt für Stereosound

Zur Abrundung der Multimedia-Ausrüstung fürs Heimbüro bietet sich eine HiFi-Anlage an, möglicherweise als Ergänzung zur zentralen Station im Wohnzimmer. Einen Blick wert ist Denons System D-M38, das aus einem Receiver mit einer Ausgangsleistung von 2 x 30 Watt und zwei Boxen besteht. Ein CD-Player ist integriert, ebenso ein USB-Anschluss für Sticks und Apple i-Medien sowie ein Radioempfänger für UKW und MW. Das Denon D-M38DAB ist für rund 400 Euro zu haben.

Als Alternative eignet sich das Yamaha-System MCR-140, das wie das Denon-Gerät über einen CD-Player und UKW-Radio verfügt. Mit an Bord ist auch ein iPod-Dock, über eine kabellose Übertragung der Audiosignale wird das Apple-Gerät dabei zur Fernbedienung. Die Ausgangsleistung beträgt 2 x 15 Watt. Das Yamaha-System MCR-140 kostet 299 Euro und ist in zehn verschiedenen Farben erhältlich - von Schwarz bis Rosa.

Desktop-Lautspecher von Harman Kardon

Wer sich keine Anlage leisten, sondern sein Desktop-Rechner mit guten Boxen erweitern will, findet in den Glas-Lautsprechern GLA-55 von Harman Kardon ein klanglich wie auch optisch beeindruckendes System. Die transparenten, wie Eiskristalle aussehenden Lautsprecher bestehen aus einem Zwei-Wege-System mit einem integrierten Digitalverstärker mit 110 Watt. Über zwei Klinken-Eingänge kann der Rechner, ein iPod, ein CD-Player oder ein Subwoofer angeschlossen werden. Zum Preis von 800 Euro bekommt der Anwender allerdings auch schon eine kleine HiFi-Anlage inklusive eines Samsung Galaxy Tab.

Kommentare zu diesem Artikel

Wenn ein neuer Recher fürs Home Office her muss, kann man sein Büro gleich zum Multimedia-Zimmer aufrüsten. Netzwelt hilft dabei - und stellt interessante Geräte vor.

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt. Diskutieren Sie im Forum zu diesem Artikel.

Jetzt Diskutieren!

DSL- & LTE-Speedtest

Testen Sie mit unserem Speedtest Ihre tatsächliche DSL- oder LTE-Geschwindigkeit. Test auch mit Smartphone und Tablet möglich.

Jetzt Testen!

Der große Android-Update-Fahrplan

Welche Android-Version ist für mein Smartphone oder Tablet-Computer aktuell? Der große Android-Update-Fahrplan bringt Licht ins Dickicht der Versionen.

Jetzt ansehen!

article
28280
All-in-One-Rechner und HiFi-Anlage: Multimedia-Hardware fürs Büro
All-in-One-Rechner und HiFi-Anlage: Multimedia-Hardware fürs Büro
Gaming-Notebook, HiFi-Anlage, Tablet-PC: Netzwelt stellt Hardware für das Multimedia-Büro vor.
http://www.netzwelt.de/news/85501-all-one-rechner-hifi-anlage-multimedia-hardware-fuers-buero.html
2011-02-06 12:09:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/sony-vaio-all--one-rechner-l-serie-laesst-blu-ray-laufwerk-konfigurieren-bild-sony4374.jpg
News
All-in-One-Rechner und HiFi-Anlage: Multimedia-Hardware fürs Büro