Tipps für den Einkauf
All-in-One-Rechner und HiFi-Anlage: Multimedia-Hardware fürs Büro
Im Büro steht Arbeit im Mittelpunkt. Wer zur Abwechslung ein anspruchsvolles Spiel starten oder einen HD-Film abspielen will, benötigt einen entsprechend ausgestatteten Rechner. Netzwelt stellt Multimedia-Lösungsmöglichkeiten fürs Büro vor.

Inhaltsverzeichnis
- 1Alles in einem Gerät: All-in-One-Rechner
- 2iMac für Apple-Fans
- 3Nettop als Alternative
- 4Multimedia-Notebook von Sony oder Toshiba
- 5Tablet-PCs: die Welle rollt
- 6Schick und flach: Samsung Galaxy Tab
- 7HiFi-Anlage sorgt für Stereosound
- 8Desktop-Lautspecher von Harman Kardon
Der Rechner im Home Office ist schon nicht mehr der Neueste - bei 720p-Filmen dreht der Lüfter derart laut auf, dass es kaum auszuhalten ist. Außerdem unterstützt der 17 Zoll-Bildschirm nicht die volle Auflösung und das Netbook taugt auch nicht als Alternative zum Anschauen des HD-Films.
Also hilft nur noch, das Büro mit neuer Hardware auszurüsten. Netzwelt hilft dabei mit einigen Einrichtungsideen - vom Notebook bis zur HiFi-Anlage. Peripherie-Lösungen für den zentralen Rechner wie Drucker oder externe Festplatten bleiben in diesem Text außen vor.
Alles in einem Gerät: All-in-One-Rechner
Wer im Büro Platz sparen möchte, sollte über die Anschaffung eines All-in-One-Rechners nachdenken. Sonys Vaio L-Serie bietet mit konfigurierbarem Full HD-Display und Blu-ray-Player beste Voraussetzungen fürs Multimedia-Erlebnis im Büro. Dank Intel Core 2 Duo oder Quad-Prozessor sind die Rechner auch fürs Spielen zwischendurch geeignet. WLAN, Bluetooth, HDMI- und USB-Anschlüsse sind auch mit an Bord. Als Alternative zur Steuerung per Tastatur und Maus ist der All-in-One-Rechner von Sony auch per Touchscreen steuerbar.
Die Sony-Hardware ist in mehreren Konfigurationen erhältlich, die Preise beginnen ab rund 1.200 Euro (UVP) und enden bei knapp 1.700 Euro für das teuerste Modell. Im netzwelt-Test von 2009 konnte sich eine Vorgängerreihe der aktuellen Sony All-in-One-Rechner gegen die Konkurrenten aus dem Hause HP und Dell behaupten.
Multimedia-Einrichtung fürs Büro
Sonys Vaio All-in-One-Rechner der L-Serie besitzt ein berührungsempfindliches Display und lässt sich mit Blu-ray-Laufwerk konfigurieren. Die Preise hängen von der Ausstattung ab und beginnen bei rund 1.200 Euro. (Bild: Sony)
Mac-Anwender haben am All-in-One-Rechner iMac ihre Freude. Das günstigste 21,5 Zoll-Modell ist für 1.200 Euro erhältlich. (Bild: netzwelt)
Kein Blu-ray-Laufwerk, dafür aber viele Schnittstellen: die Asus Eee Box EB1501 für rund 400 Euro. (Bild: netzwelt)
Notebooks aus der Toshiba-Reihe Qosmio X500 sind vor allem für Gamer gut geeignet. Mit Full HD-Display und Blu-ray-Laufwerk steht der Multimedia-Unterhaltung im Büro nichts im Wege. Kostenpunkt: je nach Konfiguration zwischen 1.549 und rund 2.200 Euro. (Bild: Toshiba)
Multimedia-Notebook Sony Vaio F13E. Die Hardware ist in verschiedener Konfiguration erhältlich. Die Preise hängen von der Ausstattung ab und liegen zwischen rund 1.000 und 2.000 Euro. (Bild: netzwelt)
Der Tablet-Computer Samsung Galaxy Tab ist ein ernsthafter Konkurrent zum Apple iPad. Ohne Vertrag ist er für rund 500 Euro zu haben. (Bild: netzwelt)
Wer eine HiFi-Anlage fürs Büro sucht, kann einen Blick auf das Yamaha-System MCR-140 werfen. Das Gerät ist mit einem iPod-Dock ausgestattet. Der Preis liegt bei rund 300 Euro. (Bild: Yamaha)
Knapp 100 Euro mehr kostet Denons System D-M38. Apple-Geräte werden über den USB-Anschluss der Anlage angedockt. (Bild: Denon)
Sehen aus wie Eiskristalle: Die Desktop-Lautsprecher GLA-55 von Harman Kardon. Kostenpunkt: knapp 800 Euro. (Bild: netzwelt)
iMac für Apple-Fans
Auf den Sony-Rechnern läuft das Betriebssystem Windows 7. Wer mit der Microsoft-Welt unzufrieden ist, installiert auf den Computern eine Linux-Distribution oder wechselt zur Mac-Plattform. Wenn letzteres in Frage kommt, empfiehlt netzwelt die Anschaffung eines Apple iMac mit 21,5 Zoll oder - besser - mit 27 Zoll-Bildschirm. Die All-in-One-Rechner aus Cupertino überzeugen mit schnellen Intel Core i3-Prozessoren in dem kleineren Modell und Quad-Core Intel Core i5 im 27-Zoll-Gerät, ATI-Grafik, hochwertigem IPS-Panel und elegantem Aluminium-Look. Blu-ray-Laufwerk und Touch-Steuerung fehlen allerdings. Apple iMacs sind ab rund 1.200 Euro erhältlich, in der teuersten Konfiguration zahlen Interessierte um die 2.000 Euro.
Wer schon einen hochauflösenden Monitor sein Eigen nennt, aber mit seinem Desktop-Rechner unzufrieden ist, kann auch zum kleinen Nettop-Rechner greifen. Vorteil: Die Rechner nehmen wie die All-in-One-Rechner auf dem Schreibtisch kaum Platz weg. Unser Tipp, der Asus Eee Box EB1501, kann hinterm Monitor befestigt werden und bleibt so unauffällig.

