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Kurz notiert: Wikileaks für Friedensnobelpreis nominiert Norwegischer Abgeordneter schlägt Enthüllungsplattform vor

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Julian Assange ist zwar nicht vom Time Magazin zur Person des Jahres gewählt worden, nun hat er aber Chancen mit Wikileaks den Friedensnobelpreis zu erhalten.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks wurde für den Friedensnobelpreis 2011 nominiert. Vorgeschlagen wurde das Projekt vom norwegischen Abgeordneten Snorre Valen. Er begründete dies damit, dass sich Wikileaks wie der letztjährige Preisträger Liu Xiabao für Menschenrechte, Meinungs- und Redefreiheit und Demokratie einsetzt - und das weltweit und nicht nur in einem Land.

Die Plattform habe unter anderem Korruption, Kriegsverbrechen und Folter aufgedeckt. Zuletzt hätten die Enthüllungen der wirtschaftlichen Absprachen der tunesischen Präsidentenfamilie einen kleinen Beitrag dazu geleistet eine 24-jährige Diktatur zu beenden. "Es wäre ein Verbrechen die Veröffentlichung solcher Informationen zu verbieten oder zu verhindern", schreibt Valen in seinem Blog. Daher sei er stolz, Wikileaks für den Friedensnobelpreis zu nominieren. Der Friedensnobelpreis 2011 wird Mitte Dezember in Oslo verliehen. Wer den Preis erhält gibt das Komitee zuvor im November bekannt.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Sprechgurken-Automat schrieb Uhr
    AW: Kurz notiert: Wikileaks für Friedensnobelpreis nominiert

    So ist's richtig! Wikileaks ist die konzentrierte Form dessen was sich in einem gesunden Menschenverstand abspielt - Sowas sollte definitiv gestärkt, verteidigt und natürlich auch gelobt werden. JEDER einzelne Mensch,der sich daran beteiligt Gerechtigkeit und Wahrheit wiederherzustellen/aufrecht zu erhalten, verdient in dieser Hinsicht Lob und seinen Namen in Stein gemeiselt. JEDER von uns die "Macht" und "Fähigkeit" das zu tun was Wikileaks vorgegeben hat, und massiv fördert - Jegliche Ungerechtigkeit, lüge und ähnl. aufzudecken und diese publik zu machen,damit JEDER für sich selbst entscheiden kann, ob er unterstützen wird was geschieht (Transparenz).Zudem, um öffentliche Debatten zu ermöglichen, die allen Menschen erlauben sich neutral und produktiv über ECHTE Probleme,auseinander zu setzen. Das was alle gerade erleben ist von historischer Bedeutung.Wir sollten uns alle richtig ins Zeug legen, damit unsere Taten als Echo in den nächsten Generationen nachhallen und unseren Kindern als auch anderen Mitmenschen zeigen, wie es "richtig ist" ein MENSCH (und keine Marionette) zu sein. Ehrlichkeit, Wahrheit & Transparenz for all eternity! ;) (Bis zu einem vertretbarem Maß, versteht sich :P)
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Jan Kluczniok
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