Schneller und transparenter

Jugendschutz: USK erneuert Prüfverfahren

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat ihre Richtlinien für die Prüfung von Computer- und Videospielen überarbeitet. Ein neues Verfahren löst ab sofort das bisherige Regelwerk aus dem Jahr 2006 ab. Künftig sollen die Verfahren zur Alterseinstufung der Spiele dadurch schneller und transparenter werden.

Die USK reformiert ihre Grundsätze. (Bild: USK)
Die USK reformiert ihre Grundsätze. (Bild: USK)
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Zur Beschleunigung der Verfahren trägt die Verringerung der Prüfinstanzen bei. Künftig wird es nur noch drei statt vier Instanzen geben. Diese drei Instanzen sind unterteilt in Regelverfahren, Berufung und Appelation und gewährleisten damit eine schnelle und effiziente Prüfung. Ein reguläres Prüfverfahren soll laut den neuen Statuten rund fünfzehn Werktage dauern, ein Eilverfahren nur sieben. Zudem wurde die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in den USK-Beirat aufgenommen. Dem Gremium gehören die zentralen gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen des Jugendschutzes in Deutschland an. Mit der Aufnahme der KJM will die USK eigenen Aussagen zufolge ihr Engagement im Bereich der Online-Spiele verstärken.

Seit 1994 aktiv

Die USK existiert seit 1994 und ist zuständig für die Organisation der Verfahren zur Alterseinstufung von Computer- und Videospielen. Die Alterseinstufung selbst erfolgt durch staatliche Vertreter, denen Prüfgremien zu arbeiten. Derzeit gibt es fünf Alterskennzeichen: Freigabe ohne Altersbeschränkung, ab 6 Jahren, ab 12 Jahren, ab 16 Jahren und Keine Jugendfreigabe (ab 18 Jahren). Verweigert die USK einem Spiel die Alterskennzeichnung, so kann es durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index gesetzt werden. Wird ein Spiel indiziert darf es nicht mehr in der Öffentlichkeit ausgestellt und beworben werden.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Naja die USK übertreibt doch immer!!!! Lego Star wars ab 12!!!

Naja, das ändert an den Zensuren leider auch nichts :(

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