Reisekamera mit zehnfachem Zoom

Casio Exilim EX-H20G im Test: Kompaktkamera mit GPS

Nicht nur auf Reisen kann es passieren, dass der Fotograf nicht mehr genau weiß, wo er das schöne Bild aufgenommen hat. Hilfe versprechen Kameras mit GPS-Modul, wie die Exilim EX-H20G von Casio, die die Geo-Koordinaten des Aufnahmeortes in den Bildern abspeichern. Das Testgerät verfügt darüber hinaus über einen zehnfachen Zoom und nimmt HD-Videos auf.

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Casio Exilim EX-H20G : Kompakter Reisebegleiter: Die Casio Exilim EX-H20G verfügt mit GPS, zehnfachem Zoom und einem mechanischem Bildstabilisator über eine umfangreiche Ausstattung und bietet sich als platzsparender Begleiter für den Urlaub an. Zum Video: Casio Exilim EX-H20G

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Hybrid-GPS für Koordinaten ohne Satelliten
  2. 2Objektiv mit zehnfachem Zoom
  3. 3Durchdachtes Bedienkonzept mit kleinen Lücken
  4. 4Schöne Bilder nur im Freien
  5. 5Moderne Speicherkarten und die wichtigsten Anschlüsse
  6. 6Fazit: Reisekamera für durchschnittliche Bilder
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Hybrid-GPS für Koordinaten ohne Satelliten

Casio hat sich bei der Exilim EX-H20G für ein Hybrid-GPS-Modul entschieden. Das bedeutet, dass die Kamera mit Hilfe eines Bewegungssensors versucht den Standort zu errechnen, wenn keine Verbindung mehr zu den GPS-Satelliten besteht. Bei geraden Tunneln sollte dies gut funktionieren, aber wenn der Nutzer in einem Gebäude hin und her läuft, dürfte die Kamera Probleme haben jede Richtungsänderung zu registrieren.

Damit die Exilim H20G allerdings in geschlossenen Räumen ihre Position ermitteln kann, muss sie vorher im Freien in Verbindung mit den Satelliten gestanden haben. Für die erste Kontaktaufnahme benötigt die Kamera mehrere Minuten, liegt die letzte Standortbestimmung höchstens einige Stunden zurück, aktualisiert sie ihre Position in wenigen Sekunden.

Objektiv mit zehnfachem Zoom

In der Casio Exilim EX-H20G steckt ein CCD-Bildsensor, der eine maximale Auflösung von 14,1 Megapixeln liefert. Mit seiner Fläche von 1/2,3 Zoll entspricht er den Chips in etwa 90 Prozent der kompakten Kameramodelle. Neben Fotos nimmt der Sensor auch Videos in HD-Auflösung auf.

Casio baut ein Objektiv mit zehnfachem Zoom in die H20G ein. Die ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite reicht von 24 bis 240 Millimetern. Die Linse ändert ihre Brennweite sehr zügig, lässt sich allerdings nur in größeren Schritten und damit nicht sehr genau steuern. Für eine Kompaktkamera arbeitet der Autofokus zügig, erreicht aber nicht das Tempo von Spiegelreflexkameras.

Automatik ist bei der Casio Exilim H20G Trumpf. Die meisten Einstellungen nimmt die Kamera vor und überlässt dem Fotografen höchstens die Auswahl von Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich oder Belichtungskorrektur. Neben der automatischen Standardaufnahme sowie Premium-Auto-Funktion verfügt die Kamera über Voreinstellungen für 25 Aufnahmesituationen. Zusätzlich kann der Nutzer eigene Einstellungen abspeichern.

Casio Exilim EX-H20G im Test

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Auf der Rückseite der Exilim H20G zeigt ein drei Zoll großer Bildschirm die aufgenommenen Fotos und Videos an - darüber hinaus dient er auch als Sucher. Die Anzeige verfügt über eine Auflösung von 460.800 Pixeln, erweist sich als leuchtstark und zeichnet sich durch große Blickwinkel aus, die mit rund 170 Grad nur knapp unter den maximal möglichen 180 Grad liegen.

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