Komponente der Adobe Creative Suite
Adobe Acrobat X im Test: PDF-Editor für professionelle Dokumente
Im vergangenen Jahrtausend war es noch garnicht so einfach, ein privates oder geschäftliches Dokument an eine andere Person zu verschicken. Wer überhaupt einen E-Mail-Anschluss hatte, war schon glücklich, doch meist scheiterte der Austausch an der mangelhaften Unterstützung der unzähligen Dateitypen. In den 80ern gab es bereits erste Programme zur Textverarbeitung, die alle auf ihr proprietäres Format setzen - das wurde zwar von der Konkurrenz durchaus importiert, dabei gingen aber oftmals Formatierungen verloren.

Inhaltsverzeichnis
- 1Preise und Lizenzen
- 2Hardware und Browser
- 3Dokumente erstellen
- 4Schnelles Bearbeiten
- 5Schutz und digitale Unterschrift
- 6Formular und Portfolios
- 7PDF- und ISO-Standard
- 8Fazit
Heute steht der Übertragung von Inhalten als PDF-Datei nichts mehr im Wege, weil Adobe das Format zu Anfang der 90er Jahre freigegeben hat. Die hauseigene Software Acrobat wird als universelles PDF-Werkzeug angeboten.
Preise und Lizenzen
Adobe Systems ist bekannt für eine undurchsichtige Versionierung seiner Produkte, beim Programm Acrobat schießt der Konzern aber den Vogel ab: Die aktuelle Ausgabe Adobe Acrobat X gibt es sowohl als Standard-, Pro- und Suite-Fassung. Erstere bietet bereits alle wichtigen Funktionen, aber nur mit Acrobat X Pro können PDF-Dokumente direkt aus Microsoft Project, Microsoft Visio und AutoDesk AutoCAD erzeugt werden. Auch barrierefreie PDF-Dateien sind nur mit Acrobat X Pro möglich. Die Suite-Variante bietet zusätzlich den Vorteil, dass sie mit Adobe Photoshop, Captivate, Media Encoder und Adobe Presenter ausgeliefert wird. Acrobat X Standard kostet 370 Euro, Acrobat Pro 600 Euro und die Suite stolze 1.500 Euro.
Die aktuelle Fassung Acrobat X ist aber nicht Bestandteil der Adobe Creative Suite 5. Dort liegt noch die alte Version Acrobat 9 bei, Acrobat X wird wahrscheinlich erst mit der kommenden Creative Suite gebündelt. Das Programm wird in allen Varianten der Creative Suite mitgeliefert, lediglich in der Creative Suite 5 Production Premium mit Fokus auf Video- und Audiobearbeitung fehlt die Komponente. Wer von Acrobat 9 auf Acrobat X wechseln möchte, kann ein Upgrade für 165 Euro (Standard) oder 293 Euro (Pro) erwerben.
Für potentielle Neukunden bietet Adobe eine 30-Tage-Testversion von Acrobat X an, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Dafür ist nur die Registrierung über einer Adobe ID notwendig. Leider wird die Testversion im Gegensatz zu anderen Adobe-Produkten nur für Windows angeboten - Besitzer eines Macs müssen aus bisher unerfindlichen Gründen auf eine kostenfreie Testversion von Acrobat X verzichten.
