Kampf im Nebel

Im Kurztest: Faery - Legends of Avalon

Das Download-Rollenspiel "Faery: Legends of Avalon" ist das erste Kapitel eines großen virtuellen Märchens für die PS3 und Xbox 360. Die Welt gefällt, der Umfang stimmt, der günstige Preis überzeugt. Und dennoch: Bei den kommenden Kapiteln haben die französischen Entwickler von Spider Games noch viel Luft nach oben.

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Faery: Legends of Avalon - The Official Trailer: Dieser Trailer stellt das Fenn-Adventure Faery: Legends of Avalon vor, das als Download-Titel für die PlayStation 3 und die Xbox 360 sowie für den PC erscheint. Spieler erfahren hier interessante Informationen zur Atmosphäre des Titels und können sich so einen ersten Eindruck von Faery: Legends of Avalon verschaffen. Zum Video: Faery: Legends of Avalon - The Official Trailer

Michael Endes "Unendliche Geschichte" lieferte offensichtlich die Vorlage für "Faery". Weite Landstriche der Märchenwelt wurden bereits von einem gefährlichen Nebel verschluckt, als der Held aus einem künstlichen Tiefschlaf aufwacht. Er soll das Schlimmste verhindern. Doch bevor er zur Weltenrettung aufbricht, darf der Spieler zunächst das Aussehen seines digitalen Alter Egos bestimmen - von der Flügel- bis zur Ohrenspitze.

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Acht bis zehn Stunden durch abwechslungsreiche Gebiete

Was folgt, ist eine acht- bis zehnstündige Reise durch vier überschaubare, aber abwechslungsreiche Gebiete. Neben der Insel Avalon flattert man dabei an einem Weltenbaum vorbei, geht an Bord des "Fliegenden Holländers" und besucht eine orientalische Stadt, die auf dem Rücken eines riesigen Käfers angesiedelt ist.

Dabei kommt es immer wieder zu Begegnungen mit feindseligem Getier, das man sich in rundenbasierten Scharmützeln mit diversen Zaubern sowie mit Pfeil und Bogen vom Leib hält. Leider sind die Kämpfe trotz dreiköpfiger Party weder fordernd noch spannend ins Szene gesetzt. Allenfalls auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kommen die eingesammelten Heiltränke zum Einsatz.

Für Erfolge gibt's wie gewohnt neue Ausrüstungsgegenstände und Erfahrungspunkte, die Magieresistenzen und -potenzen erhöhen sowie das Trainieren bestimmter Körperteile ermöglichen. Dadurch werden auch neue Talente erlernt und bereits vorhandende verbessert.

Schweigen die Waffen, wird geredet. Die Konversationen mit allerlei skurrilen Gestalten bieten wie Biowares Spitzentitel "Mass Effect 2" verschiedene Auswahlmöglichkeiten und Verhaltensweisen. Findet man die passenden Worte, kann man Konflikten aus dem Weg gehen und besondere Aufträge abgreifen, die sich oft auch noch unterschiedlich absolvieren lassen. Vergreift man sich aber im Ton, fühlen sich viele der Figuren vor den Kopf gestoßen. Die Dialoge wurden hervorragend übersetzt, auf eine Sprachausgabe wurde jedoch verzichtet - was man einem Download-Spiel allerdings nicht wirklich ankreiden kann.

Im Test: Faery: Legends of Avalon

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"Faery" mag zwar nicht märchenhaft schön sein, kann sich aber dennoch sehen lassen. Nur die Kameraführung zickt zuweilen, was das Erforschen der Level im Flug hin und wieder zur Geduldsprobe werden lässt. Alles in allem wird jedoch solide Rollenspiel- und Fantasy-Unterhaltung geboten - zumindest bis zum recht abrupten und unbefriedigendem Finale, das nur ein paar erklärende Worte und ein lapidares "Fortsetzung folgt" liefert.

Datenblatt

Faery: Legends of Avalon
SpielnameFaery: Legends of Avalon
HerstellerSpiders
VertriebFocus Interactive
GenreAction-Adventure
Erhältlich ab12.01.2011
Preisca. 15 Euro
EAN Code1234567890123
SchwierigkeitFür Einsteiger und Fortgeschrittene
Alterab 12 Jahren
Multiplayernein
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerungbefriedigend
Bewertung Soundbefriedigend
Bewertung Spielspassbefriedigend
Bewertung Gesamtbefriedigend
SystemPlayStation3
SystemXbox 360

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