Auch ohne Windows-Lizenz nutzbar
CrossOver: Windows-Software unter Mac OS X nutzen
Das Lager der Mac- und PC-Anhänger ist gespalten: Während die einen sich nach dem Erwerb eines Macs über die große Einfachheit, Sicherheit und Stabilität von Mac OS X freuen, pochen Windows-Nutzer auf die bis heute deutlich größere Programmauswahl. In der Tat ist es manchmal nötig, ein Windows-Programm auch unter Mac OS X einzuspielen - und dabei handelt es sich nicht nur um kleine Hilfsprogramme. So stellt Adobe von Acrobat X zwar eine Mac-Ausgabe zur Verfügung, jedoch gibt es die kostenlose 30-Tage-Testversion eben nur für Windows. CrossOver in Version 10 will genau hier eine Hilfestellung leisten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Preise und Rabatte
- 2CrossOver und X11
- 3Gold, Silber, Bronze
- 4Nahezu vollständiges Windows-Abbild
- 5Installation und Menüs
- 6Crosstie und Games
- 7Fazit
Preise und Rabatte
Mit der Neufassung der Software, die vor wenigen Tagen freigegeben wurde, zielt der Hersteller CodeWeavers aus Minnesota auf diejenigen Nutzer, die keine gültige Lizenz von Microsoft Windows besitzen. Diese ist nämlich Grundvoraussetzung, um das Betriebssystems über das Apple-Programm BootCamp neben OS X auf dem Mac-Computer einzurichten. Auch für die Installation in einer virtuellen Umgebung bedarf es einer vollen Windows-Lizenz. CrossOver 10 ist dagegen ein einfaches Programm, das statt einer vollen Windows-Virtualisierung der installierten Software geschickt das MS-Betriebssystem vorgaukelt.
Der Lizenzpreis von CrossOver 10 für Mac liegt dabei deutlich unter dem Kaufpreis von Windows: Die Standard-Fassung gibt es für 37 Euro, die Professional-Variante für 64 Euro ist eigentlich nur in Unternehmen wichtig. Der Anwender kann sich von der Projektseite eine 30-Tage-Testversion herunterladen, um das Programm in aller Ruhe auszuprobieren. Das hat auch einen weiteren Vorteil: Registrierte Testkunden erhalten nach etwa drei bis fünf Tagen von CodeWeavers eine Mitteilung per eMail, in der ein Rabatt in Höhe von 50 Prozent des regulären Kaufpreises angeboten wird. Dieser ist zwar als einmalige Aktion gekennzeichnet, konnte im netzwelt-Test aber mehrfach über verschiedene Mail-Adressen nachvollzogen werden.


Alternative Betriebssysteme und Spiele sind nach wie vor ein sehr komplexes Thema und oftmals nicht realisierbar. Das Programm "CrossOver Games" schafft hier teilweise Abhilfe. Es setzt auf "Wine" und ist für Linux und Mac OS X erhältlich. Mit der neuen Version 7.2.0 wird die Kompatibilität und Geschwindigkeit einiger sehr beliebter Spiele unter Mac OS X und Linux verbessert.
Microsoft bietet deutschen Studenten sein neues Betriebssystem Windows 7 zum Upgrade-Preis von 35 Euro an. Die Aktion läuft bis zum 28. Februar 2010. Bis dahin verkauft der Hersteller an Studierende wahlweise die 32-Bit- oder 64-Bit-Version von Windows 7 Home Premium oder Windows 7 Professional als günstige Download-Ausgabe. Voraussetzung ist eine gültige Lizenz für das Betriebssystem Windows XP oder Vista.
Das kostenlose "All In One Runtimes"-Paket enthält wichtige Laufzeitumgebungen und Systemanwendungen von Microsofts .NET-Framework über Java bis zu Adobes Flash Player. Die Anwendungen stellen die Zusammenarbeit zwischen Betriebssystem und Desktop- oder Internet-Programmen sicher.
Seit der ersten Vorschau auf das Betriebssystem Mac OS X haben sehr viele Entwickler ihre Programme an die neue Fassung angepasst - mit einigen Anwendungen kann es aber trotzdem Schwierigkeiten geben. Ein Überblick.
Wer Linux-Anwendungen unter Windows ausführen möchte, musste bisher virtuelle Maschinen einsetzen. Mit dem Programm andLinux wird das nun deutlich einfacher, das Paket beinhaltet unter anderem den KDE-Desktop.
Windows Update sorgt dafür, dass nicht nur das Betriebssystem durchgehend mit Aktualisierungen versorgt wird, sondern auch Microsoft Office. Netzwelt liefern einen Einblick in die Funktionsweise und Einstellungen.
Resident Evil 6 bietet ein sogenanntes Crossover-System. Hiermit ist gemeint, dass an einigen Stellen im Spiel ein 4-Spieler-Koop-Modus möglich ist. Der verantwortliche Producer des Spiels lieferte dazu jetzt einige nähere Informationen.




