Verschiedene Tools und Programme
Übersicht: YouTube-Videos auf den Rechner kopieren
Die Flash-Technologie aus dem Hause Adobe Systems beziehungsweise der aufgekauften Firma Macromedia hat dem Internet schon so manche Überraschung beschert: Ohne Flash bricht die Navigation so mancher Webpräsenz zusammen, ohne Flash gelingt die Kommunikation mit zufällig ausgewählten Menschen über Chatroulette nicht - und ohne Flash würde auch die Videoplattform YouTube zusammenbrechen. Flash gilt seit jeher als ein enorm wichtiger Baustein für multimediale Inhalte im Netz, auch wenn HTML5 die Technologie angreift.
Die Videoplattform YouTube nutzt seit ihrer Gründung die Flash-Technologie, um Filme direkt im Browser zu zeigen. Dabei wird eine Flash-Datei im .FLV-Format genau wie ein Bild in eine Webseite eingebunden: Statt des img-Tags schreiben Programmierer in eine HTML-Datei einfach das object-Tag und geben als Quelle für das neue Objekt einfach den gewünschten Flash-Film an. Beim Laden einer HTML-Seite kann der Browser eingebundene Bilder selbst anzeigen, für Flash-Grafiken greift er dann auf das Plugin zurück.
Lokale Flash-Dateien
Genau hier liegt aber das Problem, das einigen Anwender große Schwierigkeiten macht: Weil jeder Browser Dateitypen wie JPEG, PNG und GIF selbst anzeigen kann, haben die Entwickler Opera, Safari, Firefox und Co. eine Funktion zur Speicherung spendiert, die meist über das Kontextmenü aufgerufen werden kann. Da die Anzeige von Flash-Inhalten aber komplett durch ein drittes Programm gesteuert wird und im Browser nur dessen Ausgabe angezeigt wird, kann der Nutzer einen Film nicht einfach über einen Knopfdruck speichern. Dabei möchten viele Nutzer gerade filmische Flash-Dateien auf der Festplatte ablegen.
Die Gründe dafür sind vielfältig: So nutzen gerade Jugendliche sehr gerne das Angebot von YouTube, dort die neuesten Musikvideos anzusehen - und wie praktisch wäre es, könnte man das Lied gleich auch auf den persönlichen MP3-Player laden. Erwachsene Anwender dürften sich manchmal wünschen, eine Doku direkt von YouTube auf die heimische Festplatte zu kopieren und sie etwa unterwegs im Zug weiter anzusehen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Gerüchte, YouTube könnte selbst einen solchen Download-Button anbieten - doch bis heute konnte sich der Google-Konzern, der über die Plattform wacht, nicht mit den Rechteinhabern flächendeckend einigen. Besonders die Musikbranche dürfte gegen eine solche Funktion Sturm laufen, da damit auch kostenpflichtige Download-Portale für Musik, wie zum Beispiel Apple iTunes, ausgehebelt würden.
Download von YouTube
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Bild vergrößern Der Webdienst Filsh.net ist nur eine von vielen Möglichkeiten zum YouTube-Download. (Bild: Netzwelt) - Bild 2 von 5
Bild vergrößern Auf der Schweiz stammt das Angebot Videodownloader.ch, das ganz auf die Java-Technologie setzt. (Bild: Netzwelt) - Bild 3 von 5
Bild vergrößern Auch für den Firefox-Browser gibt es ein Plugin, das YouTube-Videos erkennen kann. (Bild: Netzwelt) - Bild 4 von 5
Bild vergrößern Das Programm YouTube Downloader ist schlank, kann aber nicht mehrere Dateien parallel verarbeiten. (Bild: BienneSoft) - Bild 5 von 5
Bild vergrößern Die Anwendung Free YouTube Download sieht dagegen schon besser aus. (Bild: DVD Video Soft)
Nützliche Tube-Tools
Da YouTube die Funktion (bisher) nicht selbst implementiert hat, sind im Netz eine ganze Reihe von anderen Lösungen entstanden, um YouTube-Videos herunterzuladen. So gibt es mit Filsh.net sowie Videodownloader.ch zwei webbasierte Lösungen für die Umwandlung beliebiger Beiträge in eine herunterladbare Musik- und Ton-Datei.
Wer nicht ständig über eine Netzverbindung verfügt oder sich aus anderen Gründen lieber gleich eine vollwertige Anwendung installieren möchte, kommt mit den Anwendungen Free YouTube Download und YouTube Downloader genauso ans Ziel. Das Firefox-Plugin Video DownloadHelper stellt eine Art Zwitter aus beiden Welten dar: Es ist kein eigenständiges Programm, läuft aber im Browser.
Fazit
Das Speichern von YouTube-Videos auf dem eigenen Rechner hat viele Vorteile: Die Inhalte lassen sich auf beliebige andere Medien übertragen, auch wenn dort kein Flash-Player (wie z.B. beim Apple iPad) oder eine spezielle YouTube-Erweiterung installiert ist. Gleichzeitig können Nutzer lokale Filmdateien auch ganz nach ihren Wünschen bearbeiten, neu kombinieren und zurechtschneiden, etwa zur Ergänzung einer Präsentation.







Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeDanke für den Tipp - gleich mal ausprobieren...
Mit der entsprechenden Software die auch MP3 downloaden kann oder das video format in audio umwandeln. Bsp. Free Video to MP3 Converter ;)
"wie praktisch wäre es, könnte man das Lied gleich auch auf den persönlichen MP3-Player laden" Leider lässt der Artikel diesen Wunsch unbeantwortet. Also: Wie bekommt man aus dem YouTube-Video z.B....